Aufstiegscheck: SG Bornheim/Grün-Weiß II

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Mit zwei Punkten Vorsprung vor dem SV Sachsenhausen wurde die SG Bornheim/Grün-Weiß II Meister der Fußball-Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2) und schaffte damit den langersehnten Aufstieg in die Kreisoberliga. Entscheidend für die Meisterschaft der Bornheimer Reserve waren die Siege gegen den härtesten Konkurrenten aus Sachsenhausen (3:1/7:2).
Künftig nehmen auf dieser Bank auch Gastmannschaften aus der Kreisoberliga Platz. Foto: Mithat Gürser.

Gegen die in der Abschlusstabelle nur vier Punkte weniger aufweisende drittplatzierte Germania Enkheim holte das Team von Trainer Lucas Milbredt vier Punkte (4:1/1:1). Vor genau zehn Jahren, nach der Saison 2011/12, war die Bornheimer „Zweite“ schon einmal in die Kreisoberliga aufgestiegen, konnte dort aber nur zwei Jahre verbleiben und stieg 2014 wieder ab.

Seitdem versuchte der Verein von der Seckbacher Landstraße bis zur abgelaufenen Saison vergeblich, seine Zweite Mannschaft in die höchste Spielklasse des Kreises zu hieven. Nun hat es endlich geklappt und das eröffnet dem Verein, der dieser Tage mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen sein 77-jähriges Vereinsjubiläum feiert, in Sachen Unterbau ganz neue Möglichkeiten. Künftig liegen zwischen der in der Verbandsliga Süd spielenden Ersten Mannschaft und dem KOL-Team nur noch zwei Spielklassen Unterschied.

„Die Spieler können nun in einer stärkeren Spielklasse besser gefördert werden (Spielausschuss Sven Marzluf).

Sascha Volk, der Trainer des Verbandsliga-Vizemeisters betonte immer wieder die Wichtigkeit des Aufstiegs in die Kreisoberliga, beorderte deswegen in den letzten Saisonspielen seinen Kapitän Niklas Troll nach „unten“, der aufgrund einer Verletzung auf weniger als sieben Einsätze in der Rückrunde kam und somit bei der Zweiten Mannschaft spielberechtigt war. „Die Spieler können nun in einer stärkeren Spielklasse besser gefördert werden“, sagt Sven Marzluf aus dem Bornheimer Spielausschuss. Der Stamm der Truppe bleibt bestehen, nur Raphael Gure wurde aufgrund seiner beständigen Leistungen an die Erste Mannschaft abgegeben.

Neu hinzugekommen sind neben U19-Spieler Oskar Papadopoulos noch Ben Oni Lafortune vom bisherigen Ligakonkurrenten FSV Bergen, Stürmer Nemanja Petos vom Kreisoberligisten FC Tempo und der aus Berlin hinzugezogene Felix Strier. „In der höheren Klasse müssen wir den Kampf und die Körperlichkeit annehmen, dann bin ich guter Dinge“, so Milbredt, der im engen Austausch mit Verbandsliga-Coach Sascha Volk steht. Fünf Testspiele sind im Juli geplant, ehe die Saison für Bornheim II erst am 2. Spieltag mit dem Heimspiel gegen den FC Kosova am 14. August los geht, denn am 1. Spieltag sind die Bornheimer turnusgemäß noch spielfrei.

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