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Heddernheim spielt routiniert zu Ende

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Der SV 07 Heddernheim befindet sich weiter auf Aufstiegskurs. Die noch in grau spielenden Grün-Weißen gewannen auch das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten 1. Rödelheimer FC 02 souverän mit 3:0 und rückten durch die 0:4-Niederlage der SG Westend bei TuS Makkabi bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran und haben wie die nur einen Zähler dahinter lauernden Makkabäer eine Partie weniger ausgetragen. Rödelheim bleibt auf dem letzten der drei Abstiegsplätze. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt vier Punkte. 
Siegerfotos sind bei Heddernheim „en vogue“. Foto: PA.
1. Rödelheimer FC 02 – SV 07 Heddernheim 0:3 (0:1)

Seit 12 Pflichtspielen ungeschlagen und mit 49 die meisten Tore erzielt. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten steht aber auch jetzt die Abwehr. Gemeinsam mit Makkabi bedeuten 21 Gegentore die zweitbeste Defensive nach Spitzenreiter Westend (19.). Aus Rödelheimer Sicht sah das Ergebnis erneut klarer aus als der Spielverlauf.

Die Rödelheimer Rumpftruppe wehrte sich vortrefflich gegen den Aufstiegsanwärter. Zwar hatte Heddernheim in der ersten Hälfte klare Feldvorteile, aber wirklich zwingende Torchancen waren Mangelware. Immer wieder gefährlich der Stürmer aus Dänemark Anton Dupont Linden, dazu wurde immer wieder Marco Yatci in Szene gesetzt. Brenzlig wurde es erst in der 37. Minute. Torhüter Theo Wedel konnte einen Angriff nur per Foulspiel gegen Linden außerhalb des Strafraums stoppen. Da war man mit der gelben Karte gut bedient. Als man sich bereits auf ein 0:0 zur Halbzeit eingestellt hatte fiel doch noch die Gästeführung. Debütant Abel Hagos, der sich ansonsten ordentlich einfügte, wollte den Ball aus dem 16er kären, Marco Yatci stellte geschickt den Fuß davor und wurde getroffen. Dem Schiedsrichter blieb da nichts anderes übrig als auf Elfmeter zu entscheiden.

Der aus Rödelheim gemeinsam mit Benedikt Kiesecker nach Heddernheim gewechselte Marc Nopp verwandelte sicher (45.). Nach der Halbzeit übernahm der Club eine zeitlang das Kommando, immer wieder angetrieben von Ertap Turgut. Man hatte in dieser Phase die klar besseren Chancen. Adam Zazoua zielte aus aussichtsreicher Position knapp vorbei, Ayoub Hazzazi traf den Pfosten und Tilmann Striet schoss zu zentral so dass der Torwart Pap Assan Njie parieren konnte. In diese Drangphase hinein wurde der RFC zweimal klassisch ausgekontert. Innerhalb von nur 4 Minuten (65./69.) schlug es zweimal hinter Wedel ein und die Partie war somit entschieden. Neuzugang Maurice Pigola, erstmals von Beginn an aufgestellt, traf zum 2:0 und der eingewechselte Dogan Nazi, Erbulan machte alles klar. „Es wurde erneut klar dass der Club – bei allem Einsatz der jungen Spieler – den Ausfall zahlreicher gestandener KOL-Recken wie Niklas Vogt, Aria Razdar, Felix Conradi etc. gegen die Top-Teams dieser Klasse nicht kompensieren kann. Man kann nur hoffen dass der eine oder andere zeitnah zurückkehrt“, kommentierte RFC-Pressemann Norbert Gehlen das Geschehen.

Heddernheims Trainer Ivan Susak war entsprechend zufrieden: „Man muss Rödelheim zusprechen, dass sie echt gut gespielt haben, besonders gut verteidigt. Die haben alles weggehauen, was nur ging. Unser Stürmer Anton hat es sehr schwer gehabt, der hat heute Abend sehr viele blaue Flecken. Wenn wir die eine oder andere Chance reinmachen, dann gehen wir mit 3:0 in die Halbzeit. Danach haben wir so bisschen geschwommen. Durch Wechsel wurde Flexibilität und Energie nach vorne gebracht. Die Spieler waren frisch und hatten Bock. Der 3:0-Sieg ist verdient.“ Am Sonntag muss Rödelheim zum Kellerduell beim BSC Schwarz-Weiß 19 antreten (15 Uhr). Zeitgleich geht es für Heddernheim gegen Concordia Eschersheim weiter.  

Schiedsrichter: Peyman Abnos (SV Wiesbaden). Zuschauer: 105. Tore: 0:1 Marc Nopp (45./Foulelfmeter), 0:2 Maurice Pigola (65.), 0:3 Dogan Nazim Erbulan (69.).