By Manfred | Published | Keine Kommentare
Auch eine zweimalige Führung reichte dem FC Germania 08 Ginnheim nicht zum zweiten Sieg, am Ende bekam der FSV Friedrichsdorf seinen dritten Elfmeter und siegte spät in der Nachspielzeit mit 4:3.

FC Germania 08 Ginnheim – FSV Friedrichsdorf 3:4 (1:0)
Der Tabellenletzte FC Germania 08 Ginnheim machte gegen den Tabellendritten FSV Friedrichsdorf ein starkes Spiel und zeigte, dass man in der Gruppenliga durchaus mithalten kann, am Ende fehlten nach dem 3:4 durch einen Elfmeter in der späten Nachspielzeit aber wieder einmal die Punkte. Die Friedrichsdorfer machten in der ersten Hälfte das Spiel, vergaben aber viele Torchancen, die Ginnheimer zeigten viel Einsatzbereitschaft und Leidenschaft und setzten auch einige Nadelstiche, was in der 42.Minute auch zur 1:0-Halbzeitführung führen sollte, die Bastian Ullrich erzielte.
Als die Gastgeber in der 51.Minute einen Foulelfmeter bekamen, den erneut Ullrich zum 2:0 verwandelte, keimten Hoffnungen bei den Ginnheimern auf einen Sieg auf, die sich noch erhöhten, als kurze Zeit später Torwart Daniel Hummel einen Elfmeter der Friedrichsdorfer parieren konnte, Ginnheims Sportlicher Leiter Benjamin von Allwörden: „beide Elfmeter waren Geschenke vom Schiedsrichter.“ Und die Gäste benötigten die Mithilfe der Ginnheimer, um zum Anschlusstreffer zu kommen, als Fardin Rahimi in der 64.Minute ins eigene Tor zum 1:2 traf, Friedrichsdorf war jetzt am Drücker und kam in der 68.Minute zum 2:2-Ausgleich, Yassin Ennaji war der Torschütze.
Doch der Aufsteiger aus Ginnheim fiel nicht in sich zusammen, sondern schlug zurück, Luis Kröger traf in der 70.Minute zur erneuten Führung für die Gastgeber, doch der Vorsprung sollte nicht reichen, da die Gäste noch zwei weitere Foulelfmeter zugesprochen bekamen. In der 78.Minute war es erneut Ennaji, der den ersten der beiden Elfmeter sicher verwandelte, und es sollte auch zu keinem Punkt für Ginnheim reichen, denn in der vierten Minute bekam Friedrichsdorf ihren dritten Elfmeter im Spiel zugesprochen, der Ennaji zum 4:3-Sieg der Friedrichsdörfer verwandelte. Friedrichsdorf bleibt damit in Schlagdistanz zu den beiden Führenden in der Tabelle, während die Ginnheimer weiterhin den letzten Platz zieren.
Benjamin von Allwörden: „die Jungs sitzen jetzt geknickt in der Kabine, wir haben gut gespielt und hätten gewinnen müssen. Aber wir können aus dem Spiel auch sehr viel Positives mitnehmen, dass wir mit unserem KOL-Kader auch in der Gruppenliga mithalten können.“ Am letzten Spieltag der Vorrunde gibt es für die Ginnheimer noch ein Highlight, man tritt zum „Auswärtsspiel“ beim Platznachbarn FC Tempo an.