By Pedro | Published | Keine Kommentare

Im ersten Duell der beiden Traditionsvereine seit 25 Jahren waren die Platzherren auf der neuen Bertramswiese natürlich der komplette Außenseiter. Allerdings hatten die Kickers die erste Chance und hätten auch durch den agilen Ayomide Adesina Oyedele in Führung gehen können, aber SVH-Keeper Pap Assan Njie verhinderte mit einer Parade den Rückstand (10.).
Nach einem Eckball von Giuliano Amante entblockte Marc Nopp das Resultat mit einem Volleyschuss (14.) und lieferte die Vorlage zum zweiten Treffer von Luka Filip Brnas (20.), dem Kapitän Antonie Willeführ aus 16 Metern das dritte Tor folgen ließ (23.). Auf Freistoßflanke von Antonie traf Giuliano Amante zum 4:0 (28.). 29 Zuschauer staunten in der 29. Minute nicht schlecht, denn Odeyele traf mit einem Freistoß die Latte. Marco Yatci erhöhte noch vor der Pause zum 5:0-Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 68. Minute bis Amante das halbe Dutzend voll machte. Joker Anmolldeep Singh (72.) Antonie Willeführ (83.) und ein Eigentor des Kickers Raphael Schorr (87.) erhöhten das Resultat auf „alle Neune“. Kickers 16-Trainer Khudhur Al-Muthanna hatte aus der Niederlage viel Erkenntnisse gezogen: „Wir müssen von heute lernen. Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Das Ergebnis zeigt, dass Heddernheim richtig gut spielte und eine sehr starke Mannschaft ist. Die haben hoch gepresst, hatten einen Torwart mit guten Paraden. Es ist unser erstes Jahr in der Kreisliga B und haben mit der letzten A-Jugend gespielt.“
SVH-Trainer Ivan Susak erklärte: „Der Gegner hat robust körperlich in einem fairen Spiel alles rein geworfen. Unsere individuelle Klasse war zu sehen. Das Spiel ist auch in der Höhe völlig verdient an uns gegangen. Anmolldeep Singh kommt als Joker immer rein und schießt immer ein Tor. Er bringt gute Akzente rein, alles was Richtung Tor geht, macht er echt gut“, hob der Heddernheimer Trainer hervor.