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Türkgücü Frankfurt und Trainer Daudi trennen sich

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Das Trainergespann um Trainer Siar Daudi und Co-Trainer Winfried Klein und Türkgücü Frankfurt gehen ab sofort getrennte Wege, nach dem 6.Spieltag und drei Siegen und zwei Niederlagen gab der Verein die Trennung bekannt, anbei die Statements des Vorstandsvorsitzenden Ufuk Yalcin und  des ehemaligen Trainergespanns.

Die Zusammenarbeit des Vereins mit dem Trainer wurde bereits nach sechs Spieltagen beendet. Foto: Verein

Am Mittwoch kam die Nachricht, dass sich Türkgücü Frankfurt vom Trainergespann Daudi/Klein getrennt hat. Hierzu die Statements der Beteiligten.

Ufuk Yalcin, 1.Vorsitzender des Vereins: „Die Zusammenarbeit mit unserem Trainerstab Siar Daudi und Winnie Klein wird beendet. Nach unserem letzten Sonntagspiel hat sich der Vorstand zusammengesetzt und eine weitere Zusammenarbeit ausgeschlossen.
Nach einem guten Gespräch konnten wir uns mit gemeinsamen Einverständnis trennen.

Wir danken Siar und Winnie für den gemeinsamen Einsatz und wünschen für die Zukunft alles Gute.
Als Interimslösung wird Murat Tiryaki die Mannschaft übernehmen, bis wir einen Nachfolger präsentieren können.“

Wir holten auch eine Stellungnahme von Trainer Siar Daudi ein:

„Winfried Klein und ich haben uns im Einvernehmen mit der Vereinsführung dazu entschieden, unsere Tätigkeit als Trainer zu beenden.

Nach einem überzeugenden Start mit drei Siegen aus drei Spielen entstand aus unserer Sicht zunehmend Unruhe im Umfeld. Bereits nach dem zweiten Spiel haben wir in einer Krisensitzung mit Vorstand und sportlicher Leitung konkrete Punkte angesprochen, die für uns für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entscheidend waren.

Leider hatten wir zunehmend den Eindruck, dass bestimmte Strukturen und persönliche Verflechtungen innerhalb des Vereins unsere Arbeit erschwerten. Aus unserer Sicht entstand dabei eine Dynamik, in der unser sportlicher Erfolg nicht von allen Seiten positiv aufgenommen wurde und wir zunehmend das Gefühl hatten, dass man uns eher aus dem Umfeld herausdrängen wollte, anstatt bestehende Differenzen offen mit uns zu besprechen.

Das entspricht nicht unserer Vorstellung von Zusammenarbeit und einem professionellen sportlichen Umfeld.

Wir sind beide seit vielen Jahren im Fußball tätig und stehen für klare Strukturen, Offenheit, Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Deshalb haben wir uns entschieden, konsequent zu unseren Prinzipien zu stehen und diesen Schritt zu gehen.

Trotz allem bleibt unser Eindruck vom Verein insgesamt positiv: Es gibt viele tolle Menschen, eine starke Mannschaft und enormes sportliches Potenzial.

Wir wünschen der Mannschaft und dem Verein für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass nun die notwendige Ruhe einkehrt und der sportliche Erfolg wieder im Mittelpunkt steht.“

Am kommenden Wochenende empfängt Türkgücü Frankfurt, nach seinen namhaften Zugängen oft als Mitfavorit in der Gruppenliga genannt, den Aufsteiger FC Germania 08 Ginnheim.