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Union schaltet Gruppenliga-Aufsteiger Ginnheim aus

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Die in der Kreisoberliga zu diesem Zeitpunkt noch sieglose Union Niederrad warf den Gruppenliga-Aufsteiger Germania Ginnheim mit 3:2 aus dem Kreispokal und tankte Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf der Meisterschaftsrunde. 
Nostalgie: Das alte Union-Kassenhäuschen. Foto: Silvio Gießler (groundhopper.org).  
FC Union Niederrad – FC Germania Ginnheim 3:2 (2:2)

Die Gäste waren nur mit 14 Spielern angereist und boten auch Akteure aus ihrer B-Liga-Reserve auf.

Das nutzten die Gastgeber, die das Spiel seriös angingen, aus und gingen durch Routinier Mohamed Azeggaghe in Führung (6.).

Die Ginnheimer hielten aber trotz der dünnen Besetzung dagegen und glichen durch Fabian Raue aus (27.). Caspar Oechsler (32.) brachte die Unioner wieder nach vorne, aber Elias Bouharrou konnte erneut egalisieren (40.). Im zweiten Abschnitt blieb die Partie lange ausgeglichen, aber Azeggaghe (80.) brachte die Union in die 2. Runde. „Im Gesamtpaket war es ein verdienter Sieg. Wir hatten schon in der 1. Minute eine dicke Chance. Bis zum 1:0 waren wir klar spielbestimmend, dann kam Germania Ginnheim besser ins Spiel. Zweite Halbzeit kam von Ginnheim sehr wenig. Das zeigt nur, dass wir Potenzial haben. Wir müssen uns nur etwas besser einspielen und werden immer besser. Das wird eine lange, schwere Saison, aber wir nehmen diesen Rückenwind mit und freuen uns auf ein attraktives Los in der 2. Pokalrunde“, sagte Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed. 

Schiedsrichter: Goran Culjak (FSV Frankfurt). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Mohamed Azeggaghe (6.), 1:1 Fabian Raue (27.), 2:1 Caspar Oechsler (32.), 2:2 Elias Bouharrou (40.), 3:2 Mohamed Azeggaghe (80.).