Skip to content

Türkgücü in Kaichen fällt aus – Bosnien und Tempo wollen punkten

By | Published | Keine Kommentare

Fünf Nachholspiele waren zum Start der Restrunde in der Gruppenliga Frankfurt West angesetzt, jedoch macht das erneut einsetzende Winterwetter zumindest bei einem Spiel einen Strich durch die Rechnung. 

Der Winter ist nochmal zurück. Grafik: Archiv Mithat Gürser.

FC Kaichen – TSKV Türkgücü Frankfurt 

Das für den Freitagabend geplante Spiel zwischen dem Tabellenletzten FC Kaichen und Türkgücü Frankfurt wurde jedoch wegen des erneuten Wintereinbruchs frühzeitig abgesagt. Im Niddataler Ortsteil steht nur ein Rasenplatz zur Verfügung. „Klassenleiter Lars Osadnik hat uns informiert, dass die Begegnung in der ersten Märzwoche neu angesetzt werden soll“, teilte der Sportliche Leiter von Türkgücü Murat Tiryaki mit. 

FSG Burg-Gräfenrode – SV Bosnien/Herzegowina 

Die FSG Burg-Gräfenrode hingegen, ebenfalls ein Verein aus dem Friedberger Kreis ohne eigenen Kunstrasenplatz, trägt ihr Heimspiel am Samstag (15 Uhr) im Karbener Stadtteil Rendel aus. Zu Gast ist mit dem SV Bosnien/Herzegowina der souveräne Tabellenführer, der 17 von 18 Spiele gewonnen hat und das Klassement mit zwölf Punkten Vorsprung vor der Spvgg. Oberrad anführt. Einen Sieg beim mit nur elf Punkten auf dem derzeitigen Relegationsplatz stehenden Aufsteiger vorausgesetzt, würde sich das Team von Trainer Amir Mustafic schon mit 15 Punkten mehr noch deutlicher von der Konkurrenz absetzen. Während Burg-Gräfenrode nur zwei Testspiele absolvieren konnte, waren die Bosnier deutlich aktiver. Immerhin viermal konnte getestet werden, zuletzt gab es allerdings gegen Türk Kelsterbach (1:4) und beim Verbandsligisten DJK Sportfreunde Bad Homburg (2:3), wo die Frankfurter 2:0 führten, zwei Niederlagen.

FC Olympia Fauerbach – FC Tempo 

Der FC Tempo könnte mit einem Sieg am Sonntag beim Rang-12. Olympia Fauerbach nach Punkten zu Oberrad aufschließen und seine Kandidatur auf den Relegationsplatz zur Verbandsliga Süd weiter untermauern. „Wir wollten die Mannschaft weiter verjüngen und im gesicherten Mittelfeld landen“, erinnert Sportchef Zoran Marcetic an die Zielsetzung vor der Saison. Die der 1973 von jugoslawischen „Gastarbeitern“ gegründete Fußballclub in seiner dritten Gruppenliga-Saison weit übertroffen hat. Der seit dem Zerfall des Vielvölkerstaates auf dem Balkan von einer starken serbischen Identität geprägte Verein verfügt über die zweitbeste Abwehr der Liga, besonders in der Defensive ist der in Ginnheim ansässige Club stark besetzt. So ist durchaus eine kleine Überraschung möglich mit dem Erreichen des Relegationsplatzes. Eine Entwicklung, die der Mannschaft am Anfang der Saison kaum jemand zugetraut hätte. Fleißig war das Team von Trainer Nenad Malbasa zudem in sieben Testspielen, dabei gab es drei Siege und vier Niederlagen. Zuletzt unterlag Tempo dem Tabellenführer der Gruppenliga Frankfurt Ost Spvgg. Neu-Isenburg mit 3:6.