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Offenbach im Elfmeterschießen beim FSV weiter

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Im Viertelfinale war für den FSV Frankfurt im Hessen-Pokal Endstation. Der Regionalligist unterlag dem Ligakonkurrenten Kickers Offenbach im Derby mit 2:4 nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden. Eine Verlängerung ist im Landespokal seit mittlerweile drei Jahren ausgeschlossen. 
Umkämpftes Pokalspiel am Bornheimer Hang. Foto: PA. 
FSV Frankfurt – Kickers Offenbach 0:0, 2:4 nach Elfmeterschießen

Vor 6414 Zuschauern, davon ungefähr die Hälfte an Gästeanhängern, hatte der OFC im Elfmeterschießen die besseren Nerven. Nachdem Ouassim Karada den entscheidenden Elfmeter verwandelt hatte, stürmte der Rechtsaußen des OFC auf den Block der mitgereisten OFC-Fans zu.

Ausgelassener Jubel bei den Offenbachern, die im Halbfinale auf einen weiteren Ligakonkurrenten treffen. Denn am Samstag setzte sich die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ebenfalls im Elfmeterschießen beim Hessenligisten Türk Gücü Friedberg durch. Die Kickers werden dann ein Heimspiel haben und im Falle des Einzugs ins Finale auch, da das Endspiel in diesem Jahr am Bieberer Berg stattfindet. Die so wichtige Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals winkt dann, vor allem dann wenn der mutmaßliche Finalist SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga am Saisonende einen der ersten vier Plätze belegen sollte.

  • Nach zwei FSV-Fehlschüssen hat Offenbach das bessere Ende

Dann wäre der Proficlub automatisch im DFB-Pokal dabei. Der Rivale von der anderen Mainseite brachte wie immer eine große Anzahl an Anhängern mit, die den OFC im klassischen Stil lautstark unterstützten. Das Spiel der beiden Regionalligisten war heiß umkämpft, beide Mannschaften hatten Chancen, aber ein Tor fiel nicht. Da im Landespokal seit einigen Jahren eine Verlängerung ausgeschlossen ist, entschied die Elfmeterlotterie über das Weiterkommen. Hier hatte Offenbach nach zwei FSV-Fehlschüssen das bessere Ende und steht im Halbfinale. Während der regulären Spielzeit hatte es gleich zweimal Rudelbildungen gegeben, die eine Intervention des Schiedsrichters mit Verteilung von Gelben Karten nötig machte. „Nach dem Spiel ist die Freude groß. Es hätte aber auch in alle Richtungen gehen können. Wir waren in den ersten Minuten nicht im Spiel. Der FSV war gut dran, hat gut gepresst. Dann hatten wir mehr Kontrolle, hatten auch diese Drangphase kurz vor der Pause. Zweite Halbzeit hatte der FSV viel zu viele Kontermöglichkeiten. Meine Mannschaft hat trotzdem gefighted, das war eine absolute Willensleistung. Das war ein 50:50-Spiel, vor allem im Elfmeterschießen. Beide Teams wollten den Sieg, wir waren am Ende die glückliche Mannschaft und nehmen jetzt den Auftrieb mit in die Runde“, resümierte OFC-Trainer Kristijan Glibo.

FSV-Trainer Tim Görner sah „die erste Halbzeit sehr verhalten von beiden Mannschaften. Wir wollten das Spiel nach der Halbzeit mehr beschleunigen, mutiger agieren. Das ist den Jungs sehr gut gelungen, wir sind mit einem guten Schwung rausgekommen. Der Lucky Punch blieb uns verwehrt. Wir stehen nun etwas wie die Blöden da, trotzdem haben wir alles investiert bei guter Kulisse. Das war ein würdiger Rahmen mit einem 0:0 der attraktiveren Art.“ 

  • Schiedsrichter: Felix Ebert (FSG Kirtorf).
  • Zuschauer: 6414.
  • Elfmeterschießen: Brinkies hält gegen Farouk, 0:1 Wachs, 1:1 Kemper, 1:2 Staude, 2:2 Gottwalt, 2:3 Borsum, Del Vecchio drüber, 2:4 Karada.