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Nieder-Eschbach ringt neun Posavina-Spieler nieder

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A-Ligist TuS Nieder-Eschbach hat das Viertelfinale im Kreispokal erreicht. Mit 4:2 nach Verlängerung wurde der klassenhöhere Kreisoberligist FC Posavina aus dem Wettbewerb befördert. Nicht ohne Störgeräusche, die den Schiedsrichter dazu veranlassten einen Sonderbericht nach zwei Platzverweisen für die Gäste zu verfassen. 
Archivbild: PA. 
TuS Nieder-Eschbach – FC Posavina 4:2 nach Verlängerung (0:0/2:2/3:2)

Der Tabellenzweite der A-Klasse Gruppe 2 bot dem Spitzenteam der Kreisoberliga Paroli, der nach Abzug eines Punktes aufgrund der Nichterfüllung des Schiedsrichter-Pflichtsolls auf Rang 3 der Kreisoberliga zurückfiel. „Wir haben so agiert, wie man als Underdog gegen einen Favoriten spielen sollte“, berichtete Nieder-Eschbachs Trainer Michele Raimondi. So ging der Außenseiter mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel markierte Posavina-Torjäger Anto Arlovic die Führung der Gäste unmittelbar nach Wiederanpfiff (46.).

Die Gastgeber egalisierten durch den erfahrenen Stürmer Alexandr Railean (55.), der einen Fehler von Gästekeeper Dario Iljazovic ausnutzte. Der lieferte dann aber mit einem Abschlag die perfekte Vorlage für Okan Tastan, der mit einem Lupfer zum 2:1 vollendete (67.). In der Schlussphase dezimierten sich die Gäste nach einem rüden Foulspiel im Mittelfeld an seinem Gegenspieler, der schmerzverzerrt liegen blieb, selbst. Die Folge war die Rote Karte gegen den Übeltäter Antonio Milicevic (88.).

Dennoch stand Posavina in der Nachspielzeit kurz vor dem Weiterkommen, doch ein Handspiel im Strafraum führte zu einem Handelfmeter, den Railean zum Ausgleich nutzte (90./+3). Eine weitere Rote Karte gegen den Posavina-Akteur Daniel Filipovic (90./+6) ließ die Gäste mit neun Mann in die Verlängerung gehen. Mit zwei Spielern mehr spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit in den zusätzlichen 30 Minuten aus und kamen nach den Toren von Jannik Lobenstein (97.) und Fidel Zegai (108.) eine Runde weiter.

Posavina-Pressesprecher Ante Pejic war sauer: „Nach dem gestrigen Spiel und dem Ausscheiden aus dem Pokal nach der Verlängerung… über die Schiedsrichterleistung wollen wir gar nicht sprechen, es bringt nichts. Schauen wir lieber auf die positiven Momente.“ Der Schiedsrichter von der SG Bornheim/Grün-Weiß, der namentlich nicht erwähnt werden möchte, gab an nach dem Spiel von Anhängern der Gäste bedroht worden zu sein. Nun muss sich das Kreissportgericht unter dem Vorsitz von Swaantje Dirks mit den Vorfällen beschäftigen. 

 

„Über die Schiedsrichterleistung wollen wir gar nicht sprechen, es bringt nichts.“

Posavina-PresseWart Ante Pejic
  • Schiedsrichter: Keine Angabe (SG Bornheim/Grün-Weiß).
  • Zuschauer: 60.
  • Tore: 0:1 Anto Arlovic (46.), 1:1 Alexandr Railean (55.), 1:2 Okan Tastan (67.), 2:2 Alexandr Railean (90./+3, Handelfmeter), 3:2 Jannik Lobenstein (97.), 4:2 Fidel Zegai (108.).