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„Großer Sieg“: SW Griesheim schaltet Oberrad aus

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Es ist die bisher größte Überraschung im laufenden Wettbewerb des Frankfurter Kreispokals. A-Ligist DJK Schwarz-Weiss Griesheim gewann in der 2. Runde mit 1:0 (1:0) gegen die ambitionierte Spvgg. 05 Oberrad aus der Gruppenliga Frankfurt West und machte einen Zwei-Klassen-Unterschied unsichtbar. Im Achtelfinale geht es gegen die SG Harheim aus der Kreisoberliga. 
Risenjubel am Rebstock nach dem Pokalcoup. Foto: Einsendung Verein.
DJK SW Griesheim – Spvgg. 05 Oberrad 1:0 (1:0)

Dem Tabellenachten der Kreisliga A (Staffel 1) reichte das Tor von Luca de Simone (44.) kurz vor der Halbzeit zum überraschenden Weiterkommen. Vier Spielerwechsel zur Halbzeit brachten dem Favoriten nicht die Wende.

Die Gäste waren mit fünf Stammspielern angetreten, darunter dem besten Torschützen Ersan Rovcanin und dem „Zehner“ David Bremerich. Das zeigt, dass der Favorit das Spiel ernst nahm, nur nahm dieses einen für die Gäste unerwarteten Verlauf. „Von Anfang an haben wir sehr diszipliniert gespielt, defensiv standen wir sehr gut. Wir waren extrem fokussiert, haben die Zweikämpfe angenommen und gewonnen“, erklärte SWG-Trainer Önder Civelek, dessen Team im ersten Abschnitt schon den einen oder anderen Konter setzte. Nach zwei guten Chancen ging die dritte dann rein. Ausgespielt über einen Konter, die Vorlage gab Luka Jolovic auf Kapitän de Simone, der eiskalt verwandelte (44.).

  • Oberrad macht auf, SWG kommt zu Konterchancen

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Schwarz-Weißen den Schwung mit, ließen nicht nach und blieben konzentriert. Oberrad versuchte mit den vier frischen Kräften die Wende zu erzwingen, aber der Außenseiter hielt dagegen. Natürlich kam auch Oberrad in der gesamten Spielzeit zu Chancen, der Tabellendritte der Gruppenliga fand aber gegen die gut verschiebende Abwehr nicht die Lücke. Und wenn Oberrad mal durchkam, war Torhüter Önder Kutlay auf dem Posten. Ab der 70. Minute machten die Gäste auf, so kam der A-Ligist zu Konterchancen, aber das erlösende 2:0 fiel nicht. Die Schwarz-Weißen behielten ausgerechnet im Pokalmatch gegen den Favoriten erstmals die weiße Weste.  In der Meisterschaft und in der ersten Pokalrunde hatte es noch kein Spiel ohne Gegentor gegeben. „Jeder hat für jeden gekämpft, das war ein großer Sieg gegen einen guten Gegner“, jubelte Civelek.

Den Schwung mitnehmen will sein Team nun in das Ligaspiel gegen den FC Tempo II am Sonntag (15 Uhr). Voraussichtlich am 28. Oktober steigt dann das Achtelfinale im Pokal gegen die dann nur eine Klasse höher spielende SG Harheim. „Da wollen wir natürlich auch eine Runde weiterkommen, auch wenn Harheim sicher mit der besten Elf kommt“, blickte Civelek voraus. Die Oberräder haben nun zwölf Tage Zeit, die Pokalblamage zu verdauen. Nach einem spielfreien Wochenende ist dann am 12. Oktober der FSV Friedrichsdorf an der Beckerwiese zu Gast. Der Sportliche Leiter Denis Hüber bedauerte das Ausscheiden: „Nach dem intensiven Topspiel gegen Bad Nauheim konnten wir durch Absagen nicht so rotieren wie geplant. Der Gegner hat sich komplett ins Zeug gelegt, mit Leidenschaft gespielt. Wir konnten drei klare Chancen nicht verwerten.“  

  • Schiedsrichter: Leonard Schäfer (FC Kalbach). 
  • Zuschauer: 50. 
  • Tor: 1:0 Luca de Simone (44.).