By Pedro | Published | Keine Kommentare

Mit Torhüter Theo Wedel, Tilmann Striet und dem angeschlagenen Aria Razdar musste der Club drei absolute Leistungsträger der letzten Wochen ersetzen, die Vertreter machten ihre Sache aber ausgesprochen gut. Vor allem der junge Torhüter Pierre Marlon Müller wirkte sehr sicher und überzeugte auch im Spielaufbau. Der Club stand sehr tief, stellte die Räume gut zu und ließ die Eschersheimer so kaum zur Entfaltung kommen. Neben dem Gegentor nach 35 Minuten, das von Eschersheims Ausnahmespieler Elias Zimmermann mustergültig vorbereitet wurde und bei dem die linke Abwehrseite ganz schlecht aussah, ließ man im ersten Abschnitt nur noch zwei Chancen zu, bei denen man Glück hatte dass einmal der Ball verzogen wurde und einmal der Pfosten rettete.
In der zweiten Hälfte machte der Club viel mehr Druck, und Adam Zazoua hätte der Mann des Spiels werden können. Ein ums andere Mal wurde er von seinen Mitspielern in Szene gesetzt, konnte jedoch keine seiner vielen klaren Chancen nutzen. Auch Niklas Vogt ließ die sonstige Treffsicherheit vermissen, und so kam was kommen musste. „Gegen die aufgerückte Rödelheimer Defensive kamen die Gastgeber durch einen Konter und einen abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze zwei weiteren Treffern zum letztendlich zu hoch ausgefallenen 3:0-Erfolg“, wie RFC-Berichterstatter Norbert Gehlen schrieb.
Die spielerisch dominanten Gastgeber hatten die Partie jedoch weitestgehend im Griff. Die Führung erzielte der erst vor einer Woche 19 Jahre jung gewordene talentierte Joel Rolle (35.). Nach dem Seitenwechsel hatten die Eschersheimer laut ihrem Sportlichen Leiter Walter Dorn noch „einmal Pfostenpech und ein Riesending liegen gelassen.“ Elias Zimmermann markierte das beruhigende 2:0 (71.). Dann setzte Ramazan Aytekin den Deckel drauf (83.). „Der Sieg ist hintenraus verdient, obwohl wir nach der Halbzeit ein paar Mal Glück hatten“, meinte Dorn. Trainer Roland Stipp fand den Gegner gut: „Rödelheim hat mir wie schon letzte Saison gut gefallen. Da stimmt vieles und das wird sich über kurz oder lang bestimmt auszahlen.“
Was seine Concordia betrifft: „Wir waren einfach einen Tick effektiver. Und hatten mit Matthias Müller und Louis Haarhaus zwei erfahrene Innenverteidiger, die hinten alles zusammengehalten haben.“ Die nächste Aufgabe führt die Concordia am Sonntag in den Ostpark zum FC Gudesding (15 Uhr). RFC-Pressesprecher Volker Flauaus, dessen Team am Sonntag zeitgleich den Tabellenführer SV 07 Heddernheim erwartet, befürchtet wieder eine schwere Saison: „Wir sind schon wieder hinten drin und bei der diesjährigen Ausgeglichenheit der Liga wird es schwer werden.“