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Tempo erzielt doppelt so viele Tore wie Türkgücü

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Neun Tore bekamen die 144 Zuschauer im Freitagsspiel der Gruppenliga Frankfurt West zu sehen. Im Frankfurter Duell um den Klassenerhalt unterlag der TSKV Türkgücü gegen den FC Tempo am Ende deutlich mit 3:6 (2:1) und gab in der Nachspielzeit auch noch den direkten Vergleich ab. 
Einlauf der beiden Teams. Foto: Mithat Gürser.
TSKV Türkgücü – FC Tempo 3:6 (2:1)

Obwohl eines der vier Flutlichtmasten dunkel blieb, wurde angepfiffen. Voraussetzung dafür war, dass die Lichter auf dem Soccer-Court hinter dem Tor anblieben. Im Spiel sah es in den ersten 45 Minuten nach einem Heimsieg des Aufsteigers auf dem Ausweichplatz am Rebstock aus. Die Gastgeber hatten das Spiel und den Gegner im Griff und gingen früh durch den verwandelten Foulelfmeter von Fiorenzo Santoro in Führung (8.). Nach einer Hereingabe von der linken Seite staubte Kapitän Emre Kadimli zum 2:0 ab (32.).

Der Anschlusstreffer für Tempo durch Stürmer Goran Grijak in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit markierte den Wendepunkt der Partie (45./+1). Zur Halbzeit musste Neuzugang Patrick Gürser mit einer Verletzung in der Kabine bleiben, fortan fehlte die ordnende Hand bei Türkgücü. Für ihn kam Erol Güler, der Ersatzmann spielte eine andere  Rolle als der Routinier. Und so kamen die Gäste plötzlich ins Spiel und zu ihren Toren. Eine Flanke von Nikola Radakovic landete zum Ausgleich im Tor (54.). Dann vollendete Filip Sucic eine Flanke von der rechten Seite zum 2:3 (65.).

  • „Diese absolut unnötige Niederlage liegt schwer im Magen, weil wir in der ersten Halbzeit klar besser waren.“ (Türkgücü-Trainer Hakan Tekin)

Türkgücü startete wütende Gegenangriffe meist über den wendigen Santoro, die für Gefahr sorgten. Bemerkenswert, dass bei Tempo noch zwei ukrainische Fußballer trafen: Mykhailo Okonskyi (80.) und Arsen Kryvobedryi (86.). Dazwischen hatte Murat Tiryaki für den Anschluss gesorgt (82.). In der langen Nachspielzeit fiel dann noch der zweite Treffer von Grijak (90./+6), der Tempo nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel nun mit drei Punkten mehr und dem gewonnenen direkten Vergleich da stehen lässt. Türkgücü-Trainer Hakan Tekin war restlos bedient: „Diese absolut unnötige Niederlage liegt schwer im Magen, weil wir in der ersten Halbzeit klar besser waren. Durch die kleine Unachtsamkeit kurz vor der Halbzeit haben wir den Gegner wieder ins Spiel geholt.“ Der Ausfall von Gürser sei auch maßgebend gewesen, „trotzdem darf das meiner Mannschaft nicht passieren, dass wir so aus den Fugen geraten und in einer Halbzeit fünf Tore kassieren. Das war eine desolate Vorstellung nach der Pause.“

Tempos Sportchef Zoran Marcetic sprach „von wichtigen Punkten, die nach Ginnheim gehen. Wir sind zurück ins Spiel gekommen und haben nach der Pause guten Fußball gespielt.“ Nächsten Sonntag reist Türkgücü nach Seckbach (15.30 Uhr). Tempo spielt bereits am Donnerstag das vorgezogene Halbfinale im Kreispokal beim FC Kalbach (20 Uhr). 

  • Schiedsrichter: Dimitris Sakavaras (FC Germania Weilbach).
  • Zuschauer: 144.
  • Tore: 1:0 Fiorenzo Santoro (8./Foulelfmeter), 2:0 Emre Kadimli (32.), 2:1 Goran Grijak (45./+1), 2:2 Nikola Dokovic (54.), 2:3 Filip Sucic (65.), 2:4 Mykhailo Okonskyi (80.), 3:4 Murat Tiryaki (82.), 3:5 Arsen Kryvobedryi (86.), 3:6 Goran Grijak (90./+6). 
  • Bildergalerie: Vielen Dank an Mithat Gürser, den neuen „Hoffotografen“ von Türkgücü!