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Hummetroth gewinnt Topspiel gegen Dortelweil

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Im Spitzenspiel der Verbandsliga Süd gewann der SV Hummetroth mit 4:2 gegen den SC Dortelweil und rückte bei zwei weniger absolvierten Spielen bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran. 
Hier schießt Giuseppe Signorelli den Elfmeter in „Uli Hoeneß-Manier“ über das Tor. Foto: Jan Werner.   
SV Hummetroth – SC Dortelweil 4:2 (2:0)

Die Gastgeber wichen ins Heinrich-Ritzel-Stadion nach Michelstadt aus, da der eigene Rasenplatz in Hummetroth schwierige Bedingungen gebracht hätte. Das Stadion im Odenwald verfügt hingegen über einen Kunstrasenplatz, „bot mit überdachter Tribüne und drei großen Stufen sowie einem Graswall auf der Gegenseite einen gewissen Charme“, berichtete Jan Werner, der als Groundhopper in den Odenwald eine Stunde Anfahrt in Kauf nahm und uns die Bildergalerie zur Verfügung stellte.

Der vom italienischen Mäzen Stefano Trizzino geführte Dorfverein, der viermal in Folge aufgestiegen ist, erhielt kürzlich einen Abzug von drei Punkten wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls und ging dadurch mit vier Punkten Rückstand in die Partie gegen den überraschenden Tabellenführer aus der Wetterau, der jedoch schon zwei Partien mehr bestritten hat.

  • Dortelweil glich in der besten Phase des Spiels aus 

Im ersten Abschnitt war Dortelweil nicht ganz auf der Höhe und ging demzufolge in Rückstand. Torjäger Giuseppe Signorelli, einst bei den Speuzern in der Verbandsliga und letzte Saison noch bei Hessenliga-Topteam Bayern Alzenau, brachte die Odenwälder in Führung (16.), die in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs erhöht werden konnte. Allerdings unglücklich aus Sicht der Gäste, denn nach einem Freistoß köpfte Masahito Morishima ins eigene Tor (45.). Nach dem Seitenwechsel traf Marcelo Manfredini den Pfosten (51.). Dortelweil kam aber in die beste Phase seines Spiels und verkürzte durch Joker Shahram Hashemi (62.). Dann jagte Signorelli einen Elfmeter in „Uli Hoeneß-Manier“ über den Kasten (69.), auf der Gegenseite traf Orkan Beslen den Pfosten (70.).

Dortelweil erzielte den Ausgleich durch Moritz Feiler (71.), was den Punkteabstand gleich gehalten hätte. Aber die ambitionierten Hausherren, die viermal in Folge aufgestiegen sind und in die Hessenliga streben, hatten das bessere Ende für sich. Nico Struwe traf per Distanzschuss (88.) und in der Nachspielzeit machte Luka Konjicija alles klar (90./+4). „Dortelweil kam aus dem Nichts zum 2:2, wir haben sie aufgeweckt. Dann hatten sie 15 Minuten Oberwasser. Am Ende war unser Sieg verdient. Riesenrespekt an Dortelweil, sie spielen eine herausragende Runde“, sagte Hummetroths Trainer Artug Özbakir. SCD-Trainer Gültekin Cagritekin meinte: „Die Gastgeber hatten klarere Chancen, wir kamen aber in der zweiten Halbzeit auf. Am Ende entschied die individuelle Klasse für Hummetroth.“ 

  • Schiedsrichter: Patrick Haustein (FC Großen-Buseck).
  • Zuschauer: 230.
  • Tore: 1:0 Giuseppe Signorelli (16.), 2:0 Masahito Morishima (45.), 2:1 Shahram Hashemi (63.), 2:2 Moritz Feiler (71.), 3:2 Nico Struwe (88.), 4:2 Luka Konjicija (90./+4). 
  • Bildergalerie: Jan Werner.