By Pedro | Published | Keine Kommentare

Mit dem wirklich allerletztem Aufgebot nach den neuesten Verletzten erkämpfte und erspielte sich der Club einen Punkt im Ostpark. Es war fast über die gesamte Spielzeit – bis auf die Aussetzer bei den Gegentoren- eine wirklich gute Vorstellung, geprägt von gelungenem Kurzpassspiel, präzisen, langen Pässen und starken Standards bei Eckbällen und Freistößen. Wenn die Chancenverwertung besser wäre, hätte man das Spiel gewinnen können, denn der Club hatte die weitaus besseren Chancen. Schon nach fünf Minuten führte eine Traumkombination über Adam Zazoua, Ertap Turgut und Ayoub Hazzazi dazu, dass Hazzazi den Torwart der Gastgeber Jonathan Koenen noch ausspielte und zur Führung einschob. Doch die Führung hielt nicht lange, bei einer scharfen Flanke von der rechten Seite verharrte Torwart Theo Wedel auf der Linie und Finn Kraiker konnte unbedrängt den Ausgleich erzielen (12.). Der Club blieb weiter „dran“, ein Freistoß von Turgut konnte Koenen nur mit viel Mühe um den Pfosten lenken und mehrere Eckbälle verbreiteten Gefahren.
So köpfte der starke Kubilay Yildirim einen Eckball von Turgut in der 39. Minute zur erneuten Führung ein. Doch nur zwei Minuten später wieder der Ausgleich, nach einem Freistoß fiel Maximilian Bamberg der Ball im Strafraum vor die Füße und der Abschluss war Formsache (41.). Kurz vor der Pause noch einmal Yildrim mit einem Schuss aus elf Metern, der knapp drüber ging. Die zweite Halbzeit begann mit Benedikt Herbert für Nima Razdar und Herbert führte sich mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbeiging, gleich gut ein. Doch die größte Chance hatte Zazoua, als er in der 53. Minute nach einer Flanke von Yildirim frei im Fünfmeterraum an den Ball kam, diesen aber nicht sauber traf. So führte wieder einer der wenigen Angriffe der Gastgeber in der 55. Minute zur 3:2 Führung durch Alexander Root, gefühlt war an diesem Nachmittag fast jeder Schuss von Gudesding ein Treffer.
Doch die Standards des Club waren stark, nach einem Eckball von Özbek gelang Zazoua in der 60. Minute der Ausgleich. Wieder ein Flachschuss ins lange Eck durch Gudesdings Ferdinand Hasselbeck und es stand in der 74. Minute 4:3 für die Hausherren. Der Club gab sich nicht auf und wurde belohnt. Herbert verwandelte in der 83. Minute einen Handelfmeter zum 4:4 Endstand. Bela Schuster von Gudesding sah in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot (90./+2), dann war diese spannende Begegnung zu Ende. „Ein Sonderlob am heutigen Tag für Felix Conradi, der sein stärkstes Spiel im Dress des Club machte, für Mert Özbek, der viele Löcher im Mittelfeld stopfte und in der zweiten Halbzeit – auch mit Standards- immer gefährlich war und Kubilay Yildirim, der die rechte Seite „beackerte“, und ein enormes Laufpensum absolvierte“, deutete RFC-Sprecher Volker Flauaus die Aktivposten aus.
Am Dienstag schieden die Rödelheimer in der 2. Runde des Kreispokals gegen den klassenhöheren Gruppenligisten FC Kosova aus (gesonderter Bericht folgt), sind am kommenden Sonntag spielfrei um dann am 1. November den Aufstiegsaspiranten SV 07 Heddernheim zu empfangen. Für Luca Spessot, der Coach Maik Rudolf urlaubsbedingt als Spielertrainer vertrat, war es „alles andere als schöner Fußball. Rödelheim hat unerwartet gut dagegengehalten, wir haben uns von der Hektik anstecken lassen. Wir wollten den fünften Sieg – unsere ungeschlagene Serie hält dennoch. Jetzt kommt das Spitzenspiel gegen Heddernheim.“ Zuvor spielt der FC Gudesding aber am Mittwoch in der 2. Runde des Kreispokals gegen Gruppenligist Spvgg. 05 Oberrad (20.30 Uhr).