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Faires Gudesding bleibt auswärts eine Macht

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Der SV Viktoria Preußen unterlag in einem Nachholspiel am Mittwochabend dem FC Gudesding mit 2:3 (1:2) und bleibt vor dem Derby am Sonntag beim SV 07 Heddernheim in der breiten Verfolgergruppe. Für Gudesding, das bisher wegen der Kabinenproblematik im Ostpark acht der neun Spiele auswärts spielte, war es der fünfte Sieg in der Fremde.

Preußen-Trainer Alessandro Cavalera kassierte die Gelbe Karte mit einem Leibchen als Fahne in der Hand. Foto: Silvio Gießler (groundhopper.org). 

SV Viktoria Preußen – FC Gudesding 2:3 (1:2)

Nach Punkten hätten die Preußen mit dem FC Posavina gleichziehen können und somit als Rangzweiter nach Heddernheim fahren können, aber aufgrund schwacher erster 20 Minuten gerieten die Gastgeber gegen die ein hohes Tempo vorlegenden Gäste zurecht mit 0:2 in Rückstand.

Hermann Fabian Dörner brachte die „Guden“ nach vorne (12.). Der Ex-Enkheimer Finn Kraiker erhöhte (18.). Erst nach dem 0:2 fanden die Preußen ihre Linie. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verkürzte Amir Amhouder auf Vorlage von Ivan Propadalo auf 1:2 (45./+1). Nach dem Seitenwechsel verkürzte der vom KOL-Absteiger FC Croatia gekommene Propadalo zum 2:2 (51.) und die Partie drohte zu kippen. Doch Dörner traf nach einem Konter aus 20 Metern zur erneuten Gästeführung (62.). Bemerkenswert die Fair-Play-Aktion vom von Gudesding II aufgerückten Lukas Bötsch. Statt in der Schlussphase alleine auf Heimtorhüter Cedric Wohlgemuth zuzusteuern und womöglich die Entscheidung zu erzwingen, lief Bötsch mit dem Ball ins Seitenaus weil er zwei gegnerische Spieler verletzt am Boden liegen sah. „Wir sind fahrlässig mit den Chancen umgegangen und ziemlich überraschend mit 0:2 in Rückstand geraten, aber im Grunde genommen bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Wir können auf die Leistung aufbauen. Das Ergebnis stimmt nicht, aber wir müssen weitermachen und in vier Tagen haben wir in Heddernheim die Möglichkeit die Niederlage wettzumachen“, analysierte Preußen-Trainer Alessandro Cavalera.

Gudesding-Trainer Maik Rudolf fasste zusammen: „Wichtig waren die ersten 20 Minuten, das 2:0 hat uns gut getan im Spiel. Wir haben gegen einen richtig guten Gegner über 90 Minuten gekämpft, dreckig gekämpft. Durch Ballwegschlagen wollten wir den Sieg über die Runden bringen. Wir haben alles reingeworfen mit drei Jungs aus der Zweiten Mannschaft. Unsere Torausbeute war brutal effektiv.“ Gudesding will nun am Sonntag im erst zweiten Heimspiel gegen den Rangzweiten FC Posavina auch vor heimischer Kulisse überzeugen.  

Schiedsrichter: Marvin Roos (FC Echzell). Zuschauer: 95. Tore: 0:1 Hermann Fabian Dörner (12.), 0:2 Finn Kraiker (18.), 1:2 Amir Amhouder (45./+1), 2:2 Ivan Propadalo (51.), 2:3 Hermann Fabian Dörner (62.).