By Pedro | Published | Keine Kommentare

Per Foulelfmeter brachte Elias Zimmermann die Concordia in Führung (19.), die der Niederräder Victor Ubri Baez ausglich (22.). Vor der Pause brachte aber Routinier Averil Ringheim die Platzherren wieder nach vorne (29.).
Nach dem Seitenwechsel kam Union durch den nicht weniger erahrenen Mohamed Azeggaghe zum 2:2 (51.), postwendend sorgte Ringheim für die erneute Führung (52.). In der Schlussphase schraubte Concordia mit Zimmermann (78.), Moritz Linus Eberhardt (85.) und der Japaner Kairi Takeuchi (89.) das Resultat in die Höhe. „Naja, bei so vielen Ausfällen konnte man so ein Ergebnis nicht erwarten. Aber man hat am Donnerstag im Training schon ein Gefühl von Zusammenwachsen gehabt und das hat sich ins Spiel übertragen. Die Union war ein gleichstarker Gegner mit einigen Qualitäten, aber je länger das Spiel gedauert hat, desto besser sind wir geworden“, analysierte Concordia-Trainer Roland Stipp.
„Das war ein Arbeitssieg im besten Sinne…hat richtig Spaß gemacht. Besonders war für uns das letzte Tor. Kairi Takeuchi, der erst seit Mai in Deutschland ist und viel lernen und viele neue Erfahrungen verarbeiten muss, har das eiskalt gemacht und ich habe mich selten so über ein Tor gefreut, auch weil die ganze Mannschaft das so gefeiert hat – das war so richtig Concordia. Wenn man so ein Spiel gewinnt, obwohl man locker zehn Topspieler ersetzen muss, kann man als Trainer nur glücklich sein.“
Bei der SG Bornheim/Grün-Weiß II am Sonntag um 15 Uhr soll es so weitergehen. Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed: „Dass wir bei Concordia eigentlich nie gewonnen haben wussten wir vorher. Das Spiel ist aber zu hoch ausgegangen, denn wir waren keine vier Tore schlechter. Vier Gegentore resultierten aus gravierenden Fehlern.“ Sonntag gegen Harheim soll das abgestelllt werden.
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