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Dortelweil erteilt Ginnheim eine Lehrstunde

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Vor zwei Jahren trennten beide Vereine noch drei Spielklassen, jetzt ist es nach den beiden Ginnheimer Aufstiegen in Folge nur noch eine. Verbandsligist SC Dortelweil erwies sich aber für Gruppenliga-Aufsteiger Germania Ginnheim dennoch als Nummer zu groß. Die Gastgeber gewannen mit 4:0 (1:0).

Dortelweil war eine Nummer zu groß für Ginnheim. Foto: PA. 

SC Dortelweil – FC Germania 08 Ginnheim 4:0 (1:0)

Verbandsligist SC Dortelweil setzte seine Vorbereitung auf die am 2. August beginnende nächste Spielzeit mit dem fünften Testspiel fort, das mit dem 4:0 (1:0) gegen den Frankfurter Gruppenliga-Aufsteiger Germania Ginnheim den dritten Sieg einbrachte.

Vor 74 Zuschauern bot das Team von Trainer Gültekin Cagritekin eine solide Vorstellung gegen die Ginnheimer, deren Entwicklung der in Frankfurt lebende Coach in den letzten Jahren verfolgt hat: „Sie sind zweimal in Folge aufgestiegen. Wir wollten unbedingt gegen sie spielen.“ Allerdings erwies sich Dortelweil für die Gäste von der Woogwiese als eine Nummer zu groß. Von Beginn an setzten die Gastgeber die vor zwei Jahren noch in der Kreisliga A spielenden Ginnheimer unter Druck und gingen durch Adonai Tsehaye in Führung (18.). Ginnheim verlor im Aufbauspiel zu viele Bälle, verursachte Dortelweiler Torchancen durch unnötige Querpässe.

Neuzugang von Türk Gücü Friedberg trifft 

Nach dem Seitenwechsel münzte der Favorit die Überlegenheit in Tore um. Mohammad Zarif Arefi schob eine Hereingabe zum 2:0 ein (54.). Dann traf der von Türk Gücü Friedberg gekommene Neuzugang Arda Amet (63.). Den Schlusspunkt setzte per Freistoß Tsehaye zum 4:0 (81.). Dass Ginnheim teilweise nicht mehr vom eigenen Strafraum weg kam, beurteilte Ginnheims Alterspräsident Tonyo Gering „als Lehrstunde.“ Sein Team ist im vierten Testspiel noch ohne Sieg geblieben, bisher gab es für das Team der gleichberechtigten Trainer Luca Jerome Labonte und Tobias Schick nur ein Remis.

„Wir müssen uns mit unserem Spielsystem an die Gruppenliga gewöhnen. Ich hoffe, dass wir einigermaßen mithalten können. Das Ziel kann nur der Klassenerhalt sein“, zeigt sich Gering realistisch. Am Sonntag geht es zum Nachbarn und früheren A-Klasse-Konkurrenten VfR Bockenheim (15 Uhr) zum letzten Freundschaftsspiel. Der Ligastart verschiebt sich für die Ginnheimer auf 9. August bei der Spvgg. 03 Fechenheim. Denn das erste Heimspiel gegen den FC Kosova wurde auf 26. August verschoben. Am 3. Spieltag sind die Ginnheimer spielfrei, das zweite Spiel ist erst am 19. August gegen den Wetterauer Aufsteiger Türk Gücü Friedberg II. Es bleibt also noch Zeit, die Idealformation zu finden. 

Schiedsrichter: Jannik Langen (SV Hoch-Weisel). Zuschauer: 74. Tore: 1:0 Adonai Tsehaye (18.), 2:0 Mohammad Arif Zarefi (54.), 3:0 Arda Amet (63.), 4:0 Adonai Tsehaye (81.).