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Makkabi zum dritten Mal in den letzten vier Jahren nur Dritter

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Bis zur 84. Minute konnte TuS Makkabi auf den Einzug in die Relegationsrunde zur Gruppenliga Frankfurt West hoffen, dann erzielten die Ginnheimer das erlösende 2:1 gegen Griesheim. Der 4:1-Sieg bei Viktoria Preußen war somit ein Muster ohne Wert und brachte zum dritten Mal in den letzten vier Jahren den undankbaren dritten Platz.

Aus der Hintertorperspektive. Foto: Social Media Viktoria Preußen. 

SV Viktoria Preußen – TuS Makkabi 1:4 (0:1)

Bei den Gastgebern war Trainer Artur Rissling nicht mehr im Amt, kam aber trotzdem als Zuschauer und wurde vom Vorstand mit warmen Worten verabschiedet.

An der Seitenlinie stand bereits das neue Trainerteam um Njegos Kojic, der mit seiner A-Jugend am Mittwoch das Entscheidungsspiel in der Kreisliga um den Aufstieg mit der U18 von Rot-Weiss Frankfurt auf neutralem Platz bestreitet.

Sauerbrei mit der Halbzeitführung

Ihm zur Seite steht bei der Ersten Mannschaft jetzt Alessandro Cavalera, der im Laufe der Saison als Spieler zum Einsatz kam und auch Trainertätigkeiten durchführte. Im letzten Saisonspiel wollten die Gäste ihre Hausaufgaben machen und hofften auf Griesheimer Schützenhilfe. Ein Elfmetertor von Moritz Sauerbrei brachte die Halbzeitführung (34.). Nach dem Seitenwechsel war schnell klar, dass Makkabi nachlegen würde. Volkan Gültekin (49.), Wanja Grossmann (57.) und Daniel Chimuanya Isika (77.) erhöhten auf 4:0. Zu diesem Zeitpunkt stand es in Ginnheim noch 1:1. Mit dem Ehrentreffer der Preußen durch Amir Amhouder (84.) kam auch die Kunde vom Ginnheimer Siegtreffer. Hoffnungen auf einen Griesheimer Ausgleich erfüllten sich nicht.

Thomas Mahlau, der Fußball-Abteilungsleiter der Preußen fand, dass „die neuen Trainer nichts neues gemacht haben. Es war im Prinzip die selbe Aufstellung wie immer.“ Makkabi-Trainer Lasse Krakow fand sein Team „nach der Trinkpause klar spielbestimmend. Wir sind jetzt enttäuscht, das tut noch zwei, drei Tage weh und dann lenken wir den Fokus auf die neue Saison.“ In der Schlussphase habe man sowieso nicht mehr auf das eigene Spiel, sondern auf die Live-Übertragung aus Ginnheim geschaut. „Wir sind aber faire Sportsleute und wünschen Ginnheim viel Erfolg in der Relegation“, sagte Krakow und kündigte an, dass die Senioren von Makkabi ihre Heimspiele ab der kommenden Saison auf dem neuen Makkabi-Campus austragen werden. 

Schiedsrichter: Marek Peter (TuS Medenbach). Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Moritz Sauerbrei (34./Foulelfmeter), 0:2 Volkan Gültekin (49.), 0:3 Wanja Grossmann (57.), 0:4 Daniel Chimuanya Isika (77.), 1:4 Amir Amhouder (84.).