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Winterfazit Kreisoberliga Frankfurt

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In der Winterpause ziehen wir ein Fazit über die bisherige Saison 2025/26, bevor wir Anfang des neuen Jahres uns die einzelnen Vereine aus dem Frankfurter Raum anschauen, erst einmal ein allgemeiner Überblick über den bisherigen Verlauf in der Kreisoberliga Frankfurt. 
Heddernheimer Torjubel bei einem der Spitzenspiele am 29. Septermber bei Makkabi. Foto: Archiv Mithat Gürser.
  • Die Lage:  
  • Spannend wie lange nicht mehr geht es an der Spitze der Kreisoberliga Frankfurt zu. Die ersten fünf Vereine sind nur durch vier Punkte voneinander getrennt. Als „Wintermeister“ geht der SV 07 Heddernheim aus dem ersten Saisonabschnitt hervor, der sich vor der Saison gezielt auf allen Positionen verstärkte und unter Trainer-Dauerbrenner Andreas Berggold auf Anhieb eine Siegesserie startete und sich an der Tabellenspitze festsetzte. Zwölf Siegen und zwei Remis stehen aber auch fünf Niederlagen gegenüber. Die 38 Punkte in 19 Partien – und damit ein glatter Schnitt von zwei Zählern pro Partie – reichen momentan für Platz eins und die Bewerbung auf den direkten Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt West. Nur einen Punkt dahinter lauern aber mit TuS Makkabi und der Spvgg. 02 Griesheim (beide 37 Punkte) starke Mitbewerber. Auf Rang vier folgt Überraschungsteam BSC mit 36 Zählern und auf Platz fünf mit Germania Ginnheim (34) der beste Neuling. Ein breites Mittelfeld von Rang sechs bis elf führt Mannschaften wie den FC Posavina, den Rödelheimer FC (beide 30), die SG Harheim (29), Concrdia Eschersheim (28), den FC Gudesding und die SG Westend (beide 24). Im Kampf um den Klassenerhalt stehen Germania Enkheim und der FC Croatia (beide 21) kurz vor dem Relegationsplatz, den derzeit der SV Viktoria Preußen belegt (20.). Bei drei Direktabsteigern müssten am Ende der Saison Union Niederrad (17), die GSU Hellas (11) und der FFV Sportfreunde (10) den Gang in die A-Klasse antreten. 
  • Torschützen: 
  • Die Torschützenliste wird angeführt von Pascal Bausch vom SV Viktoria Preußen, der nach 19 Spielen bereits 23mal getroffen hat. Es folgen Cherano Willeführ vom SV 07 Heddernheim (19), Anto Arlovic vom FC Posavina, Mutaz Husain vom FC Gudesding und Elias Jennaoui vom BSC Schwarz-Weiß 19, alle mit 16 Toren.
  •  Fairnesstabelle: 
  • Die Fairnesstabelle wird von Concordia Eschersheim angeführt. Die Mannschaft von Trainer Roland Stipp kam wie der zweitplatzierte FC Gudesding ohne Platzverweise aus. Lediglich 27 Gelbe Karten (eine davon für einen Teamoffiziellen) sind bei der Concordia aufgeführt, bei Gudesding sind es 28 (eine für einen Teamoffiziellen). Die letzten beiden Plätze dieser Wertung belegen der FC Croatia und die Spvgg. 02 Griesheim. Die Kroaten kassierten 54 Gelbe Karten (zwei davon für Teamoffizielle), fünf Gelb-Rote Karten (zwei davon für Teamoffizielle ) und drei Rote Karten gegen Spieler. Die Griesheimer bekamen mit 59 die meisten Gelben Karten (drei davon für Teamoffizielle). Dazu gab es für Spieler sieben Gelb-Rote Karten und eine Rote Karte zu verzeichnen. 
  • Auffällige Ergebnisse:
  • 779 Tore sind bisher gefallen, das ergibt einen Schnitt von 4,9 Toren pro Partie. Den höchsten Sieg feierte Neuling Germania Ginnheim beim 9:1 gegen den FC Posavina, gefolgt vom 8:0 des SV Viktoria Preußen gegen den FC Croatia. Mit sieben Toren Differenz gingen das 8:1 von TuS Makkabi beim FC Croatia und das 7:0 vom SV 07 Heddernheim gegen die SG Harheim aus. Es gab aber auch torreiche Unentschieden, die in jeder Auswahlwette „6 aus 45“ zum Zuge gekommen wären. Dazu gehören das 6:6 von Heddernheim gegen Gudesding, das 5:5-Remis der Rödelheimer auswärts in Ginnheim und der 6:5-Sieg des RFC bei GSU Hellas nach 1:5-Rückstand.
  • Bestwerte: 
  • Den besten Sturm verzeichnet der Tabellenzweite TuS Makkabi mit 65 Toren, dahinter folgt schon Neuling Ginnheim mit 61 Toren. Am wenigsten getroffen haben die beiden abgeschlagenen Mannschaften des FFV Sportfreunde (28) und der GSU Hellas (32). 
  • Die beste Abwehr hat die Spvgg. 02 Griesheim mit 33 Gegentoren, gefolgt von Makkabi mit 34 Gegentreffern. Die Schießbuden der Liga sind logischerweise unten in der Tabelle zu finden. Wobei der Vorletzte GSU Hellas mit 70 Gegentoren zehn Tore mehr kassiert hat als Schlusslicht „Speuzer“ (60.). 
  • Aussichten:  
  • Ein Fünfkampf um die Meisterschaft und die Teilnahme an der Relegation zur Gruppenliga Frankfurt West bahnt sich an. Heddernheim, Makkabi, Griesheim, der BSC 19 und Neuling Ginnheim haben gute Chancen, einen der beiden ersten Plätze zu belegen. Aufsteigen wird am Ende jene Mannschaft, die am konstatesten durch die letzten 13 Saisonspiele kommt und in den direkten Duellen am erfolgreichsten ist. Im Kampf um den Klassenerhalt kämpfen mindestens sechs Teams darum, nicht zu den letzten vier Mannschaften zu gehören und hoffen, dass sich die Absteigerzahl durch Ligaverbleibe vom TSKV Türkgücü und des VfL Germania 94 in der Gruppenliga entsprechend reduziert. Die schlechtesten Karten haben Gruppenliga-Absteiger FFV Sportfreunde, dem der dritte Abstieg in Folge droht und Neuling GSU Hellas. Sie weisen bereits neun bzw. zehn Punkte Rückstand zum Relegationsplatz auf, Union Niederrad liegt drei Punkte dahinter.