By Pedro | Published | Keine Kommentare

In der lange ausgeglichenen Partie gab es klarere Chancen auf Ginnheimer Seite, doch meist war am guten BSC-Torwart Evrey Vaneck Nya Mendjiadeu kein Vorbeikommen. Die Gastgeber gerieten durch Anas Ahzaoui in Rückstand (10.). Mohames Ait Ali glich aus (19.). Nach dem Seitenwechsel kamen die aus der sicheren Defensive auf Konter spielenden Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sebhat Kahsay zur erneuten Führung (77.).
Im Dauerregen egalisierten die Ginnheimer nach laut dem Sportlichen Leiter Benjamin von Allwörden „wilden Schlussszenen“ durch Fabian Raue noch zum 2:2 (85.). BSC-Akteur Bilal Chaikhoun erhielt in der Nachspielzeit wegen Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte (90./+3). Bemerkenswert, dass die Gäste trotz fünf Ersatzspielern keinen Wechsel vornahmen. Bei den Gastgebern gab Emre Güresci, seit der Jugend im Verein, nach langer Verletzungspause sein Comeback.
BSC-Trainer Eleyas Kahsay erklärte: „Es war ein sehr taktisch geprägtes Spiel von uns. Es ist nicht typisch, dass wir uns dem Gegner defensiv einstellen und auf Konter spielen mussten. Wir wussten um die taktische Aufstellung von Ginnheim und auch um diese zu stoppen.“ Am Ende sei es „ein verdientes Unentschieden gewesen. Jeder hätte gewinnen und jeder hätte verlieren können. Die Gegentore bekamen wir nach Standards, da müssen wir in Zukunft hellwach sein.“
Beide Vereine sind unter der Woche zunächst im Kreispokal aktiv. Germania Ginnheim gastiert am Dienstag im Ostpark beim A-Klassisten FFC Olympia 07 (20 Uhr). Am Mittwoch erwartet der BSC den Tabellenzweiten TuS Makkabi (20 Uhr) zum internen Kreisoberliga-Duell. Für Kahsay nur Nebensache: „Wir werden durchmischen und sind nicht heiß darauf, fokussieren uns lieber auf die Liga. Denn wir haben schon genug mit verletzten Spielern zu kämpfen.“