By Pedro | Published | Keine Kommentare
Der Kreisoberliga-Zweite SV 07 Heddernheim schaffte den Pokalcoup und schaltete den zwei Klassen höher spielenden Verbandsligisten FC Kalbach mit 1:0 (0:0) in der 2. Runde des Kreispokals aus. Im November treffen die Heddernheimer auf den Sieger der Partie TuS Makkabi – SV Bosnien/Herzegowina.

SV 07 Heddernheim – FC Kalbach 1:0 (0:0)
Heddernheim wollte nach der Erfolgsserie in der Kreisoberliga auch im Kreispokal weiter kommen und sich dem Leistungsniveau des Verbandsligisten FC Kalbach stellen. Dazu wurde erstmals nach langer Zeit die traditionelle grüne Spielkleidung gewählt. Vor einer guten Kulisse von 142 Zuschauern hatte der Favorit mehr Ballbesitz und durch Diego Kunkelmann einige gute Distanzschüsse. Ansonsten hielt Heddernheim im Mittelfeld kämpferisch dagegen und verdiente sich das 0:0 zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel kamen bei Kalbach mit Joel Griessl und Nagiya Kawada zwei frische Spieler auf das Feld. Aber auch Heddernheim brachte den Aktivposten Marco Yatci in die Partie. Weiter war das Spiel zerfahren, wer das erste Tor erzielen würde, könnte am Ende die Nase vorn haben. Die Gäste vergaben dann mit Nassim Fallah und Aleksej Radulaski zwei erstklassige Gelegenheiten. Dem entscheidenden Tor der Heddernheimer ging ein Foul an Philipp Sieber voraus, der nach dem Spiel liegen blieb und vom Personal zweier Krankenwagen medizinische Behandlung erhielt.
Der Schiedsrichter hatte die Aktion jedoch nicht gesehen und im folgenden Angriff war der dänische Stürmer Anton Dupont Linden erfolgreich und schob zum vielumjubelten 1:0 ein (78.). Kalbach versuchte durch Freistöße und Eckbälle noch den Ausgleich zu erzwingen, scheiterte aber an der eigenen Inkonsequenz und dem hervorragenden SVH-Torhüter Pap Assan Njie. Heddernheims Trainer Ivan Susak hatte vor dem Spiel seinen Tipp abgegeben, „dass wir 2:1 gewinnen. Ich habe daran geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen können. Ich war mir sicher, dass sie uns unterschätzen. Das hat man in der ersten Halbzeit gesehen, da war es ein Spiel auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit hat man die Qualität von Kalbach gesehen. Wir mussten nur noch verteidigen, aber vorne haben wir einen Bombenstürmer, der die Buden macht. In der Summe etwas glücklich, aber nicht unverdient.“
Auf Kalbacher Seite beglückwünschte der Sportliche Leiter Samuel Gebrehiwot die Heddernheimer zum Sieg. Trainer Aaz-Dine Zarioh wollte sich nach dem Pokalaus nicht gegenüber unserem Medium zum Spielgeschehen äußern.
Schiedsrichter: Christopher Depta (SV Sachsenhausen). Zuschauer: 142. Tor: 1:0 Anton Dupont Linden (78.).