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Concordia bekommt personell keine Konstanz rein

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Der SV Viktoria Preußen erreichte gegen Concordia Eschersheim nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2, bleibt aber in der Tabelle zwei Zähler hinter den Concorden, die personell keine Konstanz in die Formation bekommen.

Concordia-Trainer Roland Stipp, hier noch mit dem vormaligen Heddernheimer Trainer Andreas Berggold. Foto: Archiv Jan Werner.

SV Viktoria Preußen – Concordia Eschersheim 2:2 (0:1)


Die Preußen hatten deutlich mehr Ballbesitz, waren aber vorne nicht präzise genug. Da sind deutlich mehr Bälle durchgekommen, aber dann im Aus oder bei Torwart Nick Gutschmidt gelandet. Die Concordia war zu Beginn ständig unter Druck, aber hatte bei Kontern trotzdem deutlich mehr Chancen. Schon in der ersten Halbzeit tauchten die Gäste dreimal frei vor dem Tor auf, 2x Elias Zimmermann (1x vorbei, 1x hielt Torwart Cedric Wohlgemuth, der auch gegen Jona Üffing parierte. Die Eschersheimer gingen per Foulelfmeter durch Zimmermann in Führung (22.). Der Verursacher flog nur nicht vom Platz, da es keine „Doppelbestrafung“ mehr geben soll. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Fabian Nordholt per Kopf nach Ecke von Alexander Loos (54.).

Die Gastgeber gaben nicht auf und kamen nach einem groben Fehler von Torhüter Gutschmidt aus kurzer Distanz durch die Beine des Keepers durch einen „Kullerball“ des vom FC Croatia gekommenen Ivan Propadalo zum Anschlusstreffer (57.). Dem Elfmetertor zum 2:2 durch Trainersohn Dejan Kojic (65.) ging laut Gästecoach Roland Stipp eine „Schwalbe“ voraus. Heimtrainer Alessandro Cavalera war mit dem Punkt zufrieden: „Wir hatten unfassbar viele Fehler im Spielaufbau, wollten es flach lösen und haben es teilweise sehr gut gemacht. Wir kamen sehr gut zurück mit dem 2:1 durch einen Tormannfehler und einen 50:50-Elfer für uns. Da waren wir klar die bessere Mannschaft und müssen uns mit drei Punkten belohnen, nutzen aber unsere Torchancen nicht.“

Concordia Mittwoch im Kreispokal bei Posavina

Sein Eschersheimer Amtskollege Roland Stipp meinte: „Wir bekommen leider personell keine Konstanz rein und das macht sich dann auch auf dem Platz deutlich bemerkbar. Gekämpft haben die Jungs aber, da kann man nichts sagen.“ Das Resultat bewertete der Trainer so: „Auch wenn das Ergebnis dem Spielverlauf entspricht und die Preußen den Punkt verdient hatten, war es aus unserer Sicht ärgerlich, wie der Ausgleich gefallen ist – das war ein kontaktloser Elfmeter. Der Schiedsrichter hat nachher erklärt, selbst Zweifel gehabt zu haben, aber was nützt das? In letzter Zeit ging so etwas häufig mal zu unseren Ungunsten aus. Ich hoffe, das ändert sich wieder.“

Beide Teams waren/sind in dieser Woche in der 2. Runde des Kreispokals gefordert. Viktoria Preußen schied bereits am Dienstagabend mit einem 3:4 nach Verlängerung beim A-Ligisten DJK Schwarz-Weiß Griesheim die Segel (gesonderter Bericht folgt). Concordia Eschersheim ist am Mittwochabend beim Ligakonkurrenten FC Posavina am Ball (20 Uhr), vier Tage später kommt es zum „Rückspiel“ am Rosegger, dann aber in der Kreisoberliga um Punkte. Die Preußen reisen am Sonntag zur SG Harheim. 

Schiedsrichter: Manuel Jeck (SV Ober-Mörlen). Zuschauer: 120. Tore: 0:1 Elias Zimmermann (22./Foulelfmeter), 0:2 Fabian Nordholt (54.), 1:2 Ivan Propadalo (57.), 2:2 Dejan Kojic (65./Foulelfmeter).