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Enkheims Last-Minute-Sieg gegen Germania 94

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Germania Enkheim besiegte in letzter Sekunde den Gruppenliga-Absteiger Germania 94 mit 4:3, unterlag aber unter der Woche in einer vorgezogenen Begegnung dem FC Gudesding mit 2:5 (gesonderter Bericht folgt). Die Gäste spielen am Sonntag mit gedrehtem Heimrecht bei TuS Makkabi.
Germania Enkheim spielt oben mit. Foto: Archiv Verein.  
FC Germania Enkheim – VfL Germania 94 4:3 (2:1)

Germania Enkheim ist Teil des breit gefächerten Verfolgerfeldes, das sich bis Rang acht erstreckt.

Im Heimspiel gegen den Namensvetter vom Mainwasen brachte ein Doppelpack von Nadir Ajion die Platzherren in Führung (7./19.). Per Foulelfmeter kamen die Gäste auf 2:1 heran (28.). Nach dem Seitenwechsel gelang Germania 94 durch Hamza Tmimi sogar der Ausgleich (53.). Trotz des 3:2 durch Deniz Özer (61.) blieb das Spiel spannend.

Germania Enkheim Sonntag spielfrei

94-Torhüter Anton Harbrecht hielt einen Foulelfmeter von Enkheims Kapitän Lars Trams (65.). In der Nachspielzeit verwandelte Noah Charkaoui einen Foulelfmeter (90./+2), aber der lange Stürmer Trams sorgte noch für den umjubelten Siegtreffer (90./+4). „Die beiden Elfmeter gegen uns waren fragwürdig, wir haben den Gegner aber auch ins Spiel zurückgeholt. Wir haben 30 Minuten überragend gespielt, das hätten wir nicht so stressig haben müssen“, sagte Enkheims Trainer Lukas Höll. Am Sonntag ist Germania Enkheim spielfrei und erwartet erst am 4. Oktober den BSC Schwarz-Weiß 19 (15 Uhr).

„Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen“, ein Unentschieden hätte das Spiel besser widergespiegelt. Das Glück war nicht auf unserer Seite. Wir arbeiten Woche für Woche und befinden uns in einem Lernprozess“, erklärte der mitspielende Germania 94-Vorsitzende Moussa Zie Quattara. „Es kam die Anfrage von Makkabi zum Heimrechttausch. Dem haben wir zugestimmt, damit das Rückspiel dann bei uns stattfindet. Wir freuen uns am neuen Makkabi-Campus zu Gast sein zu dürfen.“

Schiedsrichter: Rene Thijs Hennemann (SKG Roßdorf). Zuschauer: 40. Tore: 1:0, 2:0 Nadir Ajion (7./19.), 2:1 Noah Charkaoui (28./Foulelfmeter), 2:2 Hamza Tmimi (53.), 3:2 Deniz Özer (61.), 3:3 Noah Charkaoui (90./+2, Foulelfmeter), 4:3 Lars Trams (90./+4).