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Bonames nach Sieg bei Makkabi Zweiter!

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Aufsteiger SV Bonames gewann am neuen Campus mit 3:1 beim TuS Makkabi und sprang auf den zweiten Tabellenrang, der am Saisonende zur Teilnahme an der Relegationsrunde zur Gruppenliga Frankfurt West berechtigt. Die Gastgeber fielen erstmal auf Rang acht zurück.

Der SV Bonames sorgt in der KOL weiter für Furore. Foto: Archiv Mithat Gürser.

TuS Makkabi – SV Bonames 1:3 (1:1)

Makkabi ging nach einer halben Stunde durch Fynn Malte Hellwig in Führung (31.). SVB-Torjäger Niko Franz Artelt egalisierte mit seinem schon 14. Saisontreffer per Distanzschuss (37.). Nach dem Seitenwechsel sorgte der in der 58. Minute eingewechselte Sven Thorwarth mit einem Doppelpack für den Auswärtssieg der Bonameser (74./85.). Wegen eines jüdischen Feiertages wurde diese Begegnung bereits um 13.30 Uhr angepfiffen, die Gäste stimmten dem zu.

„Vielen Dank dafür an Bonames“, sagte Makkabi-Trainer Lasse Krakow. „Die Niederlage ist schwer zu erklären. In der ersten Halbzeit wollte keiner all in gehen, wir haben trotzdem verdient geführt. Die zweite Halbzeit hatten wir die Riesenchance zum 2:1, dann haben wir zu offensiv gewechselt. Das ist uns dann auf die Füße gefallen“, konstatierte Krakow. Im Kreispokal erhielt Makkabi mit Verbandsliga-Aufsteiger SV Bosnien/Herzegowina ein schweres Los.

„Unsere Mannschaft kommt vor allem über die Gemeinschaft.“ (SVB-Trainer Eric Thorwarth).

Die Partie soll am 21. Oktober am Campus über die Bühne gehen. Am Sonntag geht es aber erstmal in der Liga zum VfL Germania 94, der seine Heimspiele weiterhin an der Hausener Mühlwiese austrägt. Bonames-Trainer Eric Thorwarth war hochzufrieden: „Unsere Mannschaft kommt vor allem über die Gemeinschaft. Obwohl wir durch einige Ausfälle nur drei Wechselspieler zur Verfügung hatten, haben wir die Aufgabe gut gelöst. Wir wollten tief stehen, um die gefährlichen Standards abzuwehren. So haben wir Makkabi nicht viele Räume geboten und durch den überragenden Einwechselspieler Sven Thorwarth, der seit langem mal wieder bei der Ersten Mannschaft dabei war, das Spiel entschieden.“

Für das Spiel am Sonntag gegen Schlusslicht Rödelheim gelte es, „den Gegner nicht am Tabellenstand zu messen und das Spiel seriös anzugehen.“ 

Schiedsrichter: Irfan Drescher (Opel Rüsselsheim). Zuschauer: 25. Tore: 1:0 Fynn Malte Hellwig (31.), 1:1 Niko Franz Artelt (37.), 1:2, 1:3 Sven Thorwarth (74./85.).