By Manfred | Published | Keine Kommentare
Dass der Tabellenführer SKV Beienheim zu stark für den Aufsteiger FC Germania 08 Ginnheim sein würde, war abzusehen, doch mit einer 0:10-Niederlage hatte dann doch niemand gerechnet.

Der FC Germania 08 Ginnheim war im Heimspiel chancenlos, der Tabellenführer aus Beienheim kannte kein Erbarmen und machte es zweistellig. Zwanzig Minuten lang hielt der Überraschungsaufsteiger aus Ginnheim mit, dann brachte Lennart Schwenz Beienheim mit 1:0 in Führung, die Mike Michalak in der 33. und Yul Konstantin Dirksen in der 39.Minute mit einem verwandelten Elfmeter bis zur Pause auf 3:0 ausbauten, die Ginnheimer dagegen verloren in der 43.Minute Oualid Boulehboub mit einer gelb-roten Karte und spielten die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl. Michalak brachte Beienheim früh in der zweiten Halbzeit mit 4:0 in Front (49.), dann schlug der Tabellenführer zwischen der 68. und der 75.Minute fünfmal zu, Luca Hannig (68.), Michalak (69., 71.), Aykan Varol (73.) und Jan Eiser (75.) waren die Torschützen bis zum 0:9, ehe es Varol mit seinem zweiten Tor in der 88.Minute zweistellig machte. Die torhungrige Mannschaft aus Beienheim hat damit in 9 Spielen bereits 43 Tore erzielt und scheint ähnlich wie letzte Saison der SV Bosnien/Herzegowina einen Durchmarsch anzustreben.
Ginnheims Sportlicher Leiter Benjamin von Allwörden sah seine Mannschaft zumindest bis zur Pause nicht so schlecht: „die ersten 20 Minuten haben wir sehr gut mitgehalten, haben dann das 0:1 kassiert, was dann auch durch einen Elfmeter gegen uns erhöht wurde, wir bekommen dann kurz vor der Pause eine doppelt-gelbe Karte innerhalb einer Aktion, wo der Schiedsrichter aus unserer Sicht ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl hätte zeigen können und spielen dann gut 50 Minuten in Unterzahl. Dann ist es gegen den Tabellenführer sehr schwer, alles in allem haben wir trotzdem versucht, unseren Fußball zu spielen und haben das auch geschafft, kommen dann in der zweiten Halbzeit unter die Räder und kassieren dann viermal das gleiche Tor, wo ein bisschen die Unreife deutlich wird. Das Auge hat wehgetan, dass da m Ende ein zweistelliges Ergebnis steht, gut für Beienheim mit dem ersten zweistelligen Sieg, höchste für Niederlage für Ginnheim, seit ich hier aktiv bin. Sollte nicht so weitergehen, aber wie man so schön sagt: Muind abputzen, weitermachen, wir haben Anzeichen gesehen, dass wir es können, daran müssen wir arbeiten. Nächste Woche fahren wir nach Karben und versuchen wieder, die Großen zu ärgern, heute hat es nicht geklappt.“