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Makkabi nach 4:1 gegen Rödelheim Zweiter

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Wegen des jüdischen Neujahrsfestes wurde die Begegnung zwischen TuS Makkabi und dem 1. Rödelheimer FC 02 auf den Donnerstagabend vorgelegt. Die Gastgeber setzten ihren guten Lauf fort und sind nach dem fünften Sieg in Folge schon Zweiter, während Rödelheim mit nur zwei Punkten weiter sieglos nun Vorletzter ist und auf einem Abstiegsplatz steht.

Der neue Makkabi-Campus unter Flutlicht. Foto: Highland Hopper.  

TuS Makkabi – 1. Rödelheimer FC 02 4:1 (1:1)

Der mitspielende Makkabi-Trainer Marlon Huberman fand „Rödelheim nicht dem Tabellenbild entsprechend. Das Spiel war lange sehr offen. Die Spiele am Makkabi-Campus geben uns ein sehr schönes Heimatgefühl.“ RFC-Pressesprecher Volker Flauaus begann seinen Spielbericht mit einem Fazit: „Der Club zeigte seine beste Saisonleistung und stand aber leider zum Schluss gegen technisch starke und ausgebuffte Platzherren wieder ohne gewonnenen Punkte da.“

Makkabi startete in diesem Flutlichtspiel auf dem neuen, tollen Makkabi Campus an der Wilhelm-Eppstein-Straße furios, der Ball „lief wie am Schnürchen“ und schon nach fünf Minuten erzielte Lasse Kaufmann, der geschickt freigespielt wurde, die Führung. Doch der Club überstand die weiteren brenzligen Situationen, startete selbst – oft über die rechte Seite – Gegenangriffe mit den starken Yakub Yasar, Felix Conradi und Ertap Turgut, doch außer einer klaren Chance für Ertap Turgut und einer Reihe von gefährlichen Eckbällen gab es keine brenzligen Situationen. Das Glück half dann, wieder ins Spiel zurückzukommen, als einem Makkabi-Spieler im Strafraum der Ball an die Hand sprang. Den fälligen Elfmeter verwandelte Niklas Vogt in der 33. Minute sicher zum Ausgleich.

Rödelheim hält Spiel lange offen

Bis zur Halbzeit ließ man nichts mehr anbrennen, die Abwehr um die bärenstarken Paskal Marinic, Niklas Vogt, Lokman Simsek und Kubilay Yildrim stand sicher, Mert Özbek fegte im Mittelfeld dazwischen und vorne rannten sich Ayoub Hazzazi und Sebastian Gheorghita „die Lunge aus dem Leib“. Was trotzdem noch durchkam, war sichere Beute von Torwart Theo Wedel. Auch in der zweiten Halbzeit hielt man das Spiel lange offen, hatte noch die ein oder andere Konterchance, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurde. Doch irgendwann setzte sich dann die individuelle Klasse von Makkabi durch. Ein einfacher Ballverlust in der Hälfte von Makkabi führte dazu, dass der eingewechselte Aziz Derrou, der das Spiel von Makkabi wesentlich belebte, in der 70. Minute die Führung erzielte. Noch einmal keimte Hoffnung auf, als Ertap Turgut einen Freistoß aus 25 Meter fast unter die Querlatte versenkte, doch der Keeper von Makkabi Maurice Alexander Helisch lenkte den Ball mit einer Glanzparade gerade noch über die Latte.

Als dann Niklas Vogt zusätzlich „in den Sturm ging“ fing man sich in den letzten Minuten noch zwei Treffer durch Moritz Sauerbrei (87.) und Daniel Chimuanya Isika (90./+4), letztendlich eine gefühlte zu hohe Niederlage. „Die Situation in der Tabelle wird immer kritischer und die kommenden Gegner nicht leichter. Doch die Mannschaft „lebt“, zeigt enormes Engagement und einer läuft für den anderen. Wenn der Abschluss sich verbessert und weitere Spieler aus dem Urlaub bzw. Verletzung zurückkehren, sollte es noch nicht zu spät sein“, ordnete Flauaus die Lage ein. Makkabi spielt am 20. September daheim gegen den SV Bonames (15 Uhr). Zeitgleich geht es für Rödelheim zum FC Posavina. 

Schiedsrichter: Paul Maximilian Großmann (Susgo Offenthal). Zuschauer: 54. Tore: 1:0 Lasse Kaufmann (5.), 1:1 Niklas Vogt (33./Foulelfmeter), 2:1 Aziz Derrou (70.), 3:1 Moritz Sauerbrei (87.), 4:1 Daniel Chimuanya Isika (90./+4).