By Pedro | Published | Keine Kommentare

Der Tabellenführer der Kreisliga A (Gruppe 1) deklassierte den Kreisoberliga-Absteiger, der in die Gruppe 2 eingestuft wurde. Im ersten Abschnitt führte der Pokalfinalist von 2024 durch Ivan Bogdan Hartmann (9.), Nenad Stanojevic (15./24.) und Mimoun Zaouzaou (27.) mit 4:0. Das lässige Abwehrverhalten brachte GSU-Torhüter Salim Akaouch auf die Palme. Lautstark beschimpfte der Neuzugang seine Mitspieler, erhielt vom Schiedsrichter die Rote Karte und wütete beim Verlassen des Spielfeldes weiter gegen seine Leute (36.). Ersatzkeeper Dimitrios Bochlos ging zwischen die Pfosten, ein Feldspieler musste dafür raus. Stanojevic erhöhte vor der Pause auf 5:0 (44.). Nach dem Seitenwechsel markierte Timucin Demirci das 6:0 (54.). Jan Schnücker gelang der GSU-Ehrentreffer (63.). Den Schlusspunkt setzte Hartmann (80.) für die Riedberger, die verdient die 2. Runde erreichen. Der erst vor der Saison gekommene Trainer Jorge Huberman nahm nach dem Abpfiff gemeinsam mit Co-Trainer Soufian Taadou seinen Hut und gab den Rücktritt bekannt.
Pokalcoup an der Ackermannwiese! Der auf Rang 12 stehende B-Ligist kann das Schlusslicht der Kreisoberliga aus dem Pokal werfen. Die Gästeführung mit Anas Ahzaoui (34.) glich Deniz Dogan aus (39.). Nach dem Seitenwechsel blieb es beim packenden Pokalfight, denn der Außenseiter lag durch Sefa Konca (56.) vorne und erhöhte durch Soufiane Yachou (66.) auf 3:1, ehe der Favorit durch Rhanem Nassim noch mal herankam (78.). Die SG 28 hofft nun bei der Auslosung am 21. September (im Stadion am Bornheimer Hang) auf ein attraktives Los.
Der A-Ligist aus dem Südwesten sagte die Begegnung zwei Tage vorher aus Personalmangel ab. Die Preußen stehen damit kampflos in Runde zwei.
Auch diesbezüglich erreichte den Pokalspielleiter eine Mail, dass der gerade in die A-Klasse aufgestiegene Verein auf das Pokalspiel gegen KOL-Spitzenteam Posavina verzichtet, somit sind die Riederwälder Kroaten kampflos in Runde 2.
Somit fand spät um 20.30 Uhr nur eine Pokalbegegnung statt und diese führte im Ostpark zwei Kreisoberligisten zusammen. Beide Teams rotierten, aber es entwickelte sich ein feines Pokalspiel. Die Führung durch Neuzugang Tom Deifuss (10.) egalisierte Max Börsig (14.). Nach einer halben Stunde führte Gudesding durch Fabian Lifka (30.) und diese baute Abderrafik Imeghry nach dem Seitenwechsel aus (47.). Nachdem Lifka auf 4:1 stellte (68.), kam der KOL-Spitzenreiter mit Gedeon Nsemi (88.) und Mustafa Ilhan (90./+7). „Wir hatten eine gute Qualität auf dem Platz“, lobte Gudesding-Trainer Maik Rudolf. Westend-Trainer Vait Arslanoski sagte: „Es war ein faires Spiel. Gudesding ist ein geiler Verein. Den Trainer schätze ich sehr. Das hat Spaß gemacht, wir sind aber leider ausgeschieden.“
Hier musste das Heimrecht gedreht werden, da die TSG Niederrad kein Flutlicht hat und auf der Hahnstraße keine Kapazität frei war. So wurde beim Kreisoberliga-Aufsteiger gespielt und die Grün-Weißen aus Niederrad schafften durchaus eine Überraschung. Und das obwohl die rotierenden Gastgeber durch Marios Theodoridis i Führung gingen (26.), aber kurz vor dem Halbzeitpfiff glich der gerade eingewechselte Cem Bagdu aus (45./+1). Nach dem Seitenwechsel ging der A-Klasse-Aufsteiger in Führung durch Kadir Kuscu (51.) und baute diese durch Ahmet Keser aus (69.). Nico Raimondi verkürzte noch per Foulelfmeter (77.), das Ausscheiden von Nieder-Eschbach war aber nicht zu verhindern. TSG Niederrad zieht trotz Auswärtsspiel beim klassenhöheren Gegner in die 2. Runde ein.
Der Kreisoberligist zeigte am Berkersheimer Weg den Zwei-Klassen-Unterschied im ersten Abschnitt deutlich auf. Felix Tim Werner Conradi (13.), Sebastian Gheorghita (19.), Philipp Zajonz (30.), Florian Meinshausen (34.), Niklas Vogt (37.) und Ertap Turgut (44.) legten ein halbes Dutzend Tore vor. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Eschersheim mit Zoran Gavran (61.) und Yones Aidi (74.), den Schlusspunkt setzte der Rödelheimer Onur Yildiz (83.).
Das Kreisoberliga-Duell ging klar an die Harheimer gegen den personell dünn besetzten Aufsteiger. Lukas Gärtner (36.) und Fabian Urban per Freistoß (45.) trafen vor der Pause für Harheim. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Dario Stange (59.) und erneut Gärtner (74.). „Wir waren sehr stark dezimiert durch Verletzungen und Krankheiten und hatten nur zwei Wechselspieler auf der Bank. Harheim hatte acht Ersatzspieler. Am Ende geht das Spiel zwei Tore zu hoch für mich aus“, fand Blau-Gelb-Trainer Sascha Schwuchow.