By Pedro | Published | Keine Kommentare

Als Finalort bekam dieses Jahr der Bieberer Berg in Offenbach durch den Verband den Zuschlag. Das Ausscheiden des OFC im Halbfinale kostete eine höhere Zuschauerzahl, da mit Drittligist Wehen Wiesbaden und Regionalligist Barockstadt Fulda-Lehnerz zwei Vereine mit überschaubaren Fanszenen im Endspiel standen.
Aus Respekt vor dem Fanblock der Offenbacher blieb die Gegengerade komplett leer. Wehen stand im Gästeblock, Barockstadt auf den Sitzplätzen hinter dem anderen Tor. Pyrotechnik wurde auf beiden Seiten gezündet, Wehen tat dies nur zum Intro und beließ es dabei. Die Osthessen hingehen zündeten zum Intro und während der ersten Halbzeit immer wieder mit Bengalos und rot-blauen Rauchtöpfen. Erst als sich der Brandschutz des Stadions einschaltete und die Durchsage kam, dass beim nächsten Pyrotechnikeinsatz das Spiel abgebrochen und für Wehen Wiesbaden gewertet wird, hörte der Spuk auf.
„Wir haben gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft der Regionalliga Südwest gespielt.“ (Wehen Wiesbaden-Trainer Daniel Scherning).
Sportlich gesehen war das Spiel spannend und offen. Der Drittligist ging durch Justin Janitzek in Führung (37.). Nach dem Seitenwechsel konnte der Regionalligist durch Leon Pomnitz ausgleichen (48.) und kassierte in der Drangperiode durch Lukas Schleimer den Gegentreffer (59.). In der Schlussphase drückten die Osthessen auf den Ausgleich und waren in der langen Nachspielzeit in Überzahl, da Wehens Jordy Steven Gillekens für eine Tätlichkeit im Strafraum während einer Spielunterbrechung „Gelb-Rot“ bekam (90./+3).
„Wir haben ein Megafinale hingelegt und wurden von der Unterstützung getragen“, meinte Barockstadt-Trainer Daniyel Cimen. SVWW-Trainer Daniel Scherning war froh: „Wir haben gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft der Regionalliga Südwest gespielt. So ein Finale muss erstmal gewonnen werden.“