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Bornheim verstärkt sich mit Casalino und Tewelde

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Verbandsligist SG Bornheim/Grün-Weiß hat sich in der Winterpause mit zwei namhaften Spielern verstärkt. Während Teklu Tewelde, zuletzt beim Kreisoberligisten 1. Rödelheimer FC aktiv, ein alter Bekannter ist, kommt mit Felix Casalino vom Gruppenligisten Spvgg. Fechenheim ein Spieler mit Regionalliga-Erfahrung an die Seckbacher Landstraße. 
Neu in Bernem: Felix Casalino. Grafik: SG Bornheim/Grün-Weiß. 

Teklu Tewelde, besser bekannt unter seinem Rufnamen „Daniel“, sollte im Sommer 2024 eigentlich das Traineramt in Bornheim als Nachfolger von Sascha Volk übernehmen, warf aber noch vor Saisonbeginn aus persönlichen Gründen das Handtuch und pausierte erstmal als Spieler verletzungsbedingt. In der Sommerpause 2025 tauchte der 33-jährige plötzlich überraschend beim Rödelheimer FC auf und spielte mit dem RFC in der Kreisoberliga eine gute Halbserie, an der der Rechtsfuß mit seiner Erfahrung einen gehörigen Anteil hatte.

Am Ende des Jahres trat Tewelde an die Verantwortlichen in Rödelheim mit dem Wunsch heran, sich wieder den Bornheimern anzuschließen, für die der Mittelfeldspieler 93 Spiele absolvierte und dabei 29 Tore erzielte. „Daniel hat in Bornheim immer seinen Platz. Logisch, dass er wieder willkommen ist. Die Geschichte hat auch etwas romantisches“, sagt Daniel Lieberich, der Sportliche Leiter der Bornheimer.

Teklu Tewelde ist wieder in Bornheim am Ball.Foto: Archiv André Sturmeit.

Felix Casalino spielte seit Sommer 2024 bei der Spvgg. Fechenheim und erzielte in 36 Spielen 23 Tore, war zuletzt Kapitän der Mannschaft von Trainer Necip Incesu. Zuvor hatte der 27-jährige in der Oberliga Westfalen beim ehemaligen Bundesligisten SG Wattenscheid 09 und zuvor bei der TSG Sprockhövel gespielt (insgesamt 122 Oberliga-Spiele und 49 Tore) und in der Saison 2022/23 in der Regionalliga West 20 Spiele für Wattenscheid absolviert und drei Treffer erzielt.

Nach Frankfurt zog Casalino vor anderthalb Jahren, da seine Freundin, die Nationalspielerin Elisa Senß zu Eintracht Frankfurt wechselte. „Casalino hat einige Freunde wie unseren Kapitän Lukas Knell in der Mannschaft und ist durch seine öffentliche Präsenz sehr bekannt. So hat sich der Wechsel ergeben“, erklärt Lieberich. In Fechenheim hingegen bedauert Sportdirektor Asghar Ali-Jaali den unerwarteten Abgang: „Das kam schon überraschend, wir haben aber dem Wunsch Casalinos entsprochen, da er sich sehr professionell während seiner Zeit bei uns verhalten hat.“