Absteiger Oberrad ohne Ideen

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Germania Ober-Roden – Spvgg. 05 Oberrad 1:0 (0:0)

Oberrads Trainer Sascha Amstätter. Foto: Mithat Gürser.

Für die Spvgg. Oberrad geht es nach zwei Jahren Verbandsliga-Zugehörigkeit wieder eine Etage tiefer in die Gruppenliga. Ein vermeidbarer Abstieg mit einer vom Potenzial her ligatauglichen Mannschaft, der durch eine ein halbes Jahr andauernde Negativserie besiegelt wurde. Noch im November stand die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Gültekin Cagritekin und Co-Trainer Roland Stipp, der dann im Frühjahr für vier Wochen die alleinige Verantwortung trug, auf Rang acht und hatte 13 Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

Dann begann die beispiellose Talfahrt, die auch der erst seit Ende Mai tätige neue Coach Sascha Amstätter ungeachtet des 4:3-Sieges über Rot-Weiß Darmstadt nicht stoppen konnte.

David Stemann markierte im letzten Saisonspiel in der 73. Minute den Treffer für die Gastgeber per Foulelfmeter, nachdem Feritan Yumak Germania-Kapitän Marco Christophori-Como zu Fall gebracht hatte. Ober-Roden holte aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte und beendet die Saison auf Rang sechs. Die Gastgeber agierten diszipliniert in der Verteidigung, während Oberrad zu wenige Ideen im Offensivspiel hatte.

„Der letzte Ball wurde oft nicht sauber gespielt“ (Oberrads Trainer Sascha Amstätter)

„Der letzte Ball wurde oft nicht sauber gespielt, dazu fehlte das Durchsetzungsvermögen“, monierte Trainer Sascha Amstätter. Zwei gute Aktionen über Björn Rautenberg waren für den Absteiger zu wenig. Letztlich gab es für die Gäste keine nennenswerte Tormöglichkeit zu vermelden.

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