Bornheim II oder SV Sachsenhausen? Wer steigt auf?

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Aus der Gruppe 1 (ehemalige Nordwest-Staffel) steht die SG Harheim als Aufsteiger in die Kreisoberliga Frankfurt fest. In der Gruppe 2 (ehemalige Südost-Staffel) der A-Klasse steht die Entscheidung um den Aufstieg am letzten Spieltag an. Im Fernduell kämpfen die SG Bornheim Grün-Weiss II und der SV Sachsenhausen um den Einzug in das Oberhaus des Kreises. Inside Amateurfußball Ffm nimmt die Chancen der beiden Titelkandidaten unter die Lupe. 
Topkulisse und gute Stimmung beim direkten Duell Bornheim II – SV Sachsenhausen (7:2). Foto: Jan W.
SG Bornheim Grün-Weiss II (Platz 1 – 67 Punkte, 133:31 Tore)

Von 2012 bis 2014 spielte die Bornheimer Reserve schon einmal für zwei Jahre in der Kreisoberliga. Danach verschwand die „Zweite“ der SGB in die A-Klasse, wo man stets zwischen Rang vier und sechs landete. In der letzten Saison kam dann der coronabedingte Saisonabbruch dazwischen, denn schon im Oktober 2020 stand das Team von Trainer Lucas Milbredt auf Rang eins. Die aktuelle Runde läuft für das Bornheimer Perspektivteam hervorragend. 22 Spiele wurden gewonnen, eins endete Remis, vier Spiele wurden verloren. Die Tordifferenz von +102 spricht Bände. Bester Torjäger ist Ali Hakemi (35 Tore), gefolgt von Raphael Ahmed Gure (24) und Vereinsikone Moritz Schneider (16), der nun auch seine Karriere im Verbandsliga-Team beendet und ins Trainerteam von Sascha Volk wechselt. Aufgrund des gewonnenen direkten Vergleiches (3:1/7:2) reicht den Bornheimern im letzten Saisonspiel beim Tabellensechsten FC Heisenrath Goldstein schon ein Remis, um den Aufstieg zu realisieren. Verliert Bornheim II, darf Konkurrent SV Sachsenhausen gegen Schlusslicht und Absteiger TSG Niederrad II nicht gewinnen. 

SV Sachsenhausen (Platz 2 – 65 Punkte, 121:36 Tore)

Der Club von den Mainwasen ist einer der ältesten Sportvereine der Stadt, spielte aber noch nie auf dem Niveau der heutigen Kreisoberliga. Vor zehn Jahren spielte der SVS noch B-Klasse, stieg am Ende der Spielzeit 2012/13 über die Relegation auf. Seitdem pendelte die Mannschaft über die Jahre zwischen Rang vier und zehn, dreimal gelang ein vierter Platz in der Abschlusstabelle. Der Aufschwung in dieser Runde ist eng mit dem Namen Henrique Amaral verbunden, der auch lange für Union Niederrad gegen den Ball trat und auf den Sportplätzen südlich des Mains sehr bekannt ist. Der Spielertrainer hat eine homogene Mannschaft aufgebaut, die mit Benjamin Schrödl über einen exzellenten Torjäger verfügt (34 Treffer). Cosimo Vasta (25) und Jerome Schmidt (10) belegen die Ränge zwei und drei der internen Torschützenliste. Die Mannschaft profitiert auch von der Routine des 46-jährigen Murat Fil, vor fünf Jahren noch in der Hessenliga für die Spvgg. Oberrad am Ball. 21 Siege, zwei Remis und vier Niederlagen stehen in der Bilanz vor dem letzten Heimspiel gegen Absteiger TSG Niederrad II. Ein Dreier sollte Formsache sein und dann richten sich die Blicke nach Goldstein. Sollte Bornheim II beim FC Heisenrath verlieren, würde der SV Sachsenhausen doch noch die Meisterschaft feiern dürfen. 

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