Tempos zehnter Sieg in Folge

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FC Tempo – TuS Makkabi 5:3 (2:1)

Stand auf der „Sonnenseite“ mit seinem Linienrichter alleine: Makkabis Trainer Hakan Tekin. Foto: Mithat Gürser.

Erst um 18 Uhr wurde dieser KOL-Klassiker an der Woogwiese angepfiffen. Neben der guten Bewirtung mit dem berühmten Tempo-Burger und kühlen Getränken bekamen die Anhänger beider Teams ein offensives Spiel ohne taktische Zwänge geboten. Beide Teams mussten auf viele Stammkräfte verzichten, bei den Gästen war mit Marlon Huberman und Yan Gurevych das Trainerteam mit von der Partie. Normalerweise stehen Zuschauer bei Tempo auf der Seite der Trainerbänke. Diesmal wollten sie aber nicht in der prallen Sonne stehen und positionierten sich geschlossen auf der anderen schattigen Seite.

„Ich wünsche meinem Nachfolger Steven Kessler, dass er das in den Griff bekommt“ (Makkabi-Trainer Hakan Tekin)

So stand Makkabi-Trainer Hakan Tekin mit seinem Linienrichter alleine in der Sonne. Mit im Publikum gesichtet wurde der für die neue Saison verpflichtete Ex-OFC-Trainer Steven Kessler. Die Gäste waren durch Constantin Wunderlin in Führung gegangen (11.) und kamen gut in die Partie. „Gemessen an den Wetterumständen und an der aufgebotenen Multi-Kulti-Rumpftruppe haben wir es ganz ordentlich gemacht. Tempo war aber ganz klar spielbestimmend mit der besseren Spielanlage“, erklärte TuS-Trainer Hakan Tekin.

So waren die Tore von Nikola Dokovic (18.) und Goran Dokic (30.) die logische Konsequenz. „Tempo hatte mehr Qualität auf dem Platz, so war es eine verdiente Niederlage. Phasenweise haben wir es gut gemacht, aber wir hatten zu wenige Leute dabei, die dem Kader der Ersten Mannschaft angehören“, verdeutlichte Tekin. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Nemanja Petos (53.) und Dokovic (64.) für die Serben, ehe Noel Löbner mit einem Distanzschuss verkürzte (67.). Daniel Vojvodanovic (85.) stellte den Abstand wieder her (85.), ehe Jakob Zapke aus der Reserve der Endstand gelang (87.).

„Wir haben immer ohne Druck gespielt“ (Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic)

Für seinen Nachfolger hatte Tekin noch eine Message bereit: „Ich wünsche meinem Nachfolger Steven Kessler viel Erfolg und ein Rezept, wie er das in den Griff bekommt. Absagen und die schwache Trainingsbeiligung sind das größte Thema bei uns.“ Bei Tempo freute man sich über den zehnten Sieg in Folge. Der Sportliche Leiter Zoran Marcetic bekräftigte: „Wir haben immer ohne Druck gespielt, somit sind wir mit der Platzierung zufrieden. Wir hatten die erfahreneren Spieler in unseren Reihen und aus wenigen Torchancen viele Tore gemacht. Durch den großen Kader hatten wir viele Alternativen parat.“  

Schiedsrichter: Taoufiq Lakhal (Hochheim). Zuschauer: 88.
Tore: 0:1 Constantin Wunderlin (11.), 1:1 Nikola Dokovic (18.), 2:1 Goran Dokic (30.), 3:1 Nemanja Petos (53.), 4:1 Nikola Dokovic (64.), 4:2 Noel Löbner (67.), 5:2 Daniel Vojvodanovic (85.), 5:3 Jakob Zapke (87.). 

 

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