Gruppe 2: Bosnien II mit drei Tagen Verspätung am Ziel

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In der Gruppe 2 der Fußball-Kreisliga B Frankfurt steigt neben dem souveränen Meister SV Frankfurt Nord auch die Reserve von Verbandsliga-Absteiger SV BKC Bosnien auf. Nachdem die Mannschaft von Trainer Mustafa Omerovic die Punkte vom 5:0-Sieg bei der SG Riederwald wegen eines Formfehlers am grünen Tisch wieder abgeben musste, machten die Bosnier drei Tage später mit dem 10:1 über den FC Korea den erstmaligen Sprung in die A-Klasse perfekt. Da der drittplatzierte FC Posavina II vier Punkte zurück liegt und nur noch eine Partie zu absolvieren hat, ist Bosnien II nicht mehr vom zweiten Aufstiegsplatz zu verdrängen. In einer der entscheidenden Partien im Abstiegskampf kam es zwischen dem FC Kosova II und Germania 94 II zu einem Spielabbruch.
Spielszene aus dem B-Liga-Spiel Bosnien II – FC Korea (10:1). Foto: Mithat Gürser.
SV BKC Bosnien II – FC Korea 10:1 (5:0)

Torjäger Alessio Burgio schraubte seine Trefferquote auf 31 hoch (1./16./50./73.), Safet Mujkic (3./45./85.), Admir Muratcehajic (38.), Elvedin Jasic (46.) und Salih Tabak (71.) trafen außerdem für den Aufsteiger. Eun-Yul Yee markierte den Ehrentreffer für die weiterhin abstiegsbedrohten Koreaner (48.). BKC-Pressesprecher Admir Malohodzic hob die Wichtigkeit des Aufstieges der Reserve hervor: „Nach dem Abstieg unserer Verbandsliga-Mannschaft brauchen wir einen starken Unterbau in der A-Klasse. Wir haben immer an uns geglaubt, auch als wir vor Monaten abgeschlagen auf Rang acht standen.“

Fotos: Mithat Gürser.

FC Kosova II – VfL Germania 94 II 0:1 (0:0) abgebrochen

Das Schlusslicht führte durch Bilal Khalid Dad (50.) und stand kurz davor, nach Punkten mit den Gastgebern gleichzuziehen. Doch dann gab es nach einer Roten Karte gegen einen Kosova-Spieler Tumulte im Schatten des Fernsehturms, sodass der Schiedsrichter die Partie abbrach (81.). Spieler beider Teams gingen aufeinander los, auch der Unparteiische soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Nun muss das Kreissportgericht tätig werden und ein Urteil fällen, wer diesen Spielabbruch verursacht hat. Kosovas Spielausschuss-Chef Rudi Statovci bedauerte die Vorfälle und kündigte interne Konsequenzen an: „Einer unserer Spieler hat den Schiri geschubst. Das ist vereinsschädigendes Verhalten. Dieser Spieler wird für uns nicht mehr spielen, so wahr ich hier stehe.“

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