„Nicht die Signale bekommen“ – Tekin hört bei Makkabi auf

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Makkabis Trainer Hakan Tekin (rechts, neben Präsident Alon Mayer), hört zum Saisonende auf. Foto: Verein.
Nach zwölf Jahren in verschiedenen Tätigkeiten im Verein und über drei Jahren als Coach der Ersten Mannschaft kündigt Makkabis Trainer Hakan Tekin seinen Rücktritt beim Tabellensechsten zum Saisonende an.

Der langjährige Makkabäer führt nach den Gesprächen mit dem Vorstand und dem Fußball-Abteilungsleiter Roy Rozenek zwei Gründe für seine Entscheidung an. „Ich habe nicht die erhofften Signale im Hinblick auf die neue Saison bekommen. Meine Vorstellungen waren, den jungen Kader zu verstärken um die realistische Chance zu haben, nächstes Jahr ganz oben mitzuspielen. Diese tolle junge Mannschaft wollte ich gerne weiter entwickeln.“ Als zweiten Grund führt der UEFA-A-Lizenzinhaber „die schwache Trainingsbeteiligung in der Rückrunde“ an. „Mit zehn Mann im Training kann ich nur verwalten, nicht entwickeln. Von daher jetzt der nötige Cut.“ Tekin vermisste zuletzt auch ein Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft, um beispielsweise organisatorische Dinge wie den Formfehler in Griesheim zu vermeiden. „Ich bin nun offen für neue Angebote. Langfristig sehe ich mich nicht mehr in der Kreisoberliga, sondern in einer höheren Klasse“, so Tekin, der bei Makkabi Deutschland weiter als Auswahltrainer fungiert. Tekins Nachfolger steht bereits fest. Der Verein wird den neuen Coach in den nächsten Tagen der Öffentlichkeit vorstellen.

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